Königs Heimspiel in Neckargartach

Der Friesenheimer Trainer trifft mit seiner TSG auf den Erstligisten Balingen

TSV Weinsberg/Thomas König
Ein Bild aus Weinsberger Zeiten. Danach ging Thomas König nach Kornwestheim und ist jetzt im zweiten Jahr Trainer bei der TSG Friesenheim.Foto: Archiv/Veigel  

Handball - Wenn morgen die Friesenheimer Zweitligahandballer in Neckargartach spielen, dann ist das für Trainer Thomas König ein Heimspiel. Er hat als Jugendlicher beim örtlichen VfL gespielt und wohnt im Heilbronner Stadtteil mit seiner Familie. Gegner der TSG Friesenheim ist am Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Römerhalle der Erstligist HBW Balingen-Weilstetten.

Seit einigen Wochen haben die Bundesligisten Pause, die noch bis Ende Januar dauert, dem Ende der Europameisterschaft in Norwegen. Die Vorbereitung für den zweiten Teil der Punkterunde aber hat bei den meisten Clubs längst wieder begonnen.

Der Zweitligist aus Ludwigshafen ist derzeit Tabellenfünfter und wird im zweiten Jahr von Thomas König trainiert. Der VfL Neckargartach ist sei nHeimatverein, dort hat der mittlerweile 44-Jährige von der E- bis zur B-Jugend gespielt. Seine beide Söhne Sven und Jan sind in die Fußstapfen des Vaters getreten und derzeit für die HSG Frankenbach-Neckargartach am Ball.

In die laufende Spielzeit ging Friesenheim nach einer wenig erfolgreich verlaufenen Saison mit etlichen neuen Spielern. Fünf Abgängen standen insgesamt neun Neue gegenüber. Markus Becker (HBW Balingen-Weilstetten), Nils Brandt (SG HBR Ludwigsburg), Philipp Grimm (TSG Groß-Bieberau), Kevin Klier (SG Kronau/Östringen), André Niese (HG Remscheid), Benjamin Matschke (SG HBR Ludwigsburg), Sebastian Roth (TV Hüttenberg), Thorsten Salzer (SG Bietigheim-Metterzimmern) und Mindaugas Veta (Füchse Berlin) heißen die neuen Akteure.

„Es sind fast ausnahmslos junge und entwicklungsfähige Spieler zu uns gestoßen“, so König. Sein Team um den Kapitän Uli Spettmann startete in die laufende Runde mit 2:6 Punkten. Im weiteren Verlauf hat sich aber die Mannschaft gefunden und zeichnete sich durch Kampfgeist aus. Die durch die Neuen aufgetretene Konkurrenzsituation innerhalb des Kollektivs hat gut getan, fügen sich doch die Eingewechselten nahtlos in die Abläufe ein. Die Mannschaft um Regisseur Nico Kibat schlug zuletzt den ThSV Eisenach, unterstützt von gut 1000 Zuschauern, mit 32:29. Mit 24:14 Zählern ging die TSG Friesenheim, die in der ewigen Tabelle der zweiten Bundeliga Süd Erster ist, als Tabellenfünfter in die Winterpause.

Die Balinger, jüngst ob ihrer grandiosen 35:33-Nummer gegen die Rhein-Neckar-Löwen in aller Munde, stehen derzeit im Handball-Oberhaus mit 14:24 Punkten auf Rang 13 und haben fünf Zähler Abstand zum Relegationsplatz 16. Dieses Polster soll im äußerst wichtigen Auftaktmatch nach der Winterpause bei GWD Minden (2. Februar 2008) zumindest nicht dünner werden. Ganz neu im Kader des Erstligisten ist der ehemalige Nationaltorwart Christian Ramota. red