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Martina Fritz führt NSU zum 33:22

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Tabellenführer hat den Oberliga-Letzten im Griff

Starkes Spiel für Neckarsulm gemacht: Martina Fritz.Foto: Archiv/Veigel
Starkes Spiel für Neckarsulm gemacht: Martina Fritz.Foto: Archiv/Veigel

Handball - In dem erwartet einseitigen Oberligaspiel zwischen dem Letzten SG Schenkenzell-Schiltach und Tabellenführer Neckarsulmer Sport-Union kam dieser zu einem 33:22-Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Emir Hadzimuhamedovic präsentierte sich einmal mehr spielfreudig und stark.

Die Partie begann mit hohem Tempo. Nachdem die ersten drei Wurfversuche nichts eingebracht hatten, kam der NSU-Angriff in Schwung. Die starke Spielmacherin Martina Fritz markierte in der 3. Minute mit einem ihrer unnachahmlichen, fast ansatzlosen Würfe ihr erstes von schließlich acht Toren. Sie zeigte wieder einmal alle Facetten ihres großen handballerischen Könnens. Sei es am Ball oder durch gekonnte Pässe an ihre Mitspielerinnen. Dann traf sie nach vier Minuten per Siebenmeter.

Fischer in Form Für die Neckarsulmerinnen lief es danach rund, denn auch die wiedergenesene Kreisläuferin Kathrin Fischer präsentierte sich in guter Form. Sie holte in der 7. Minute einen Strafwurf heraus, den Nicola Freudemann sicher zum 3:2 verwandelte. Die 6:0-Abwehr der Unterländerinnen stand sehr sicher, alle waren hellwach und hochkonzentriert. Allen voran Svenja Kaufmann, die vorgezogen agierte und der etliche Konterläufe gelangen. Auf der Außenposition hatte Maria Odenwald einen starken Tag, so dass von dieser Position vom Gegner keine große Gefahr ausging. Hanna Kümmerlen im Tor war ein sicherer Rückhalt. In der 12. Minute wehrte sie mit einem ihrer Reflexe einen Strafwurf ab. Und so waren die NSU-Frauen in der 20. Minute beim 11:4 bereits auf der Siegerstraße. Dies veranlasste den Schiltacher Trainer, eine Auszeit zu nehmen. Aber auch die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte kontrollierten die Gäste die Partie. Und so ging es mit einem komfortablen 17:8-Vorsprung in die Pause.

Tissekker trifft Dort hatte Trainer Hadzimuhamedovic nicht viel zu kritisieren. Er appellierte nur an alle, trotz des großen Vorsprungs nicht nachzulassen. Und dies wurde auch beherzigt, denn ehe es sich der Gegner versah, hatte der NSU-Angriff schon drei weitere Tore erzielt. Die zweite Spielhälfte war die starke Phase der Isabel Tissekker. Sie nutzte ihre Räume aus, blieb bei den Spielzügen geduldig und belohnte sich und die Mannschaft mit schönen Treffern. Die NSU spielte bis zum Ende konzentriert durch, drückte aber nicht mehr so aufs Tempo, so dass die Schiltacherinnen die zweite Halbzeit lediglich mit zwei Toren Unterschied abgaben. Am Schluss gab es für die Gäste die erwarteten beiden Punkte.

Am Mittwochabend spielen die Neckarsulmerinnen als klarer Favorit beim eine Klasse tiefer angesiedelten TSV Nordheim. red

Neckarsulmer Sport-Union: Susanne Anker, Hanna Kümmerlen - Nicola Freudemann (6/1), Julia Ost, Kathrin Fischer, Svenja Kaufmann (5), Isabel Tissekker (9/3), Tanja Brunn (1), Martina Fritz (8/1), Maria Odenwald (1), Helena Odenwald (3).

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