Großer Abschied für Anke Werner in Neckarsulm
Handball - TSV Weinsberg Es geht zwar nur noch um Platz und nicht mehr um Sieg, doch die Weinsberger Handballer ziehen diese Württembergliga-Saison

TSV Weinsberg Es geht zwar nur noch um Platz und nicht mehr um Sieg, doch die Weinsberger Handballer ziehen diese Württembergliga-Saison offenbar durch. Und das lohnt sich, denn nach dem sicheren Sieg im Derby in Oberstenfeld können sie an diesem Sonntag (17 Uhr, Weibertreuhalle) mit einem Erfolg gegen den TSV Saulgau den Konkurrenten um den dritten Platz abschütteln. Und sogar eine weitere Option würde sich ergeben: Sollte der wahrscheinliche Meister TSV Schmiden das Topspiel gegen seinen Verfolger MTG Wangen gewinnen, wären der Allgäu-Club und der TSV punktgleich. „Dann hätten wir es selbst in der Hand, noch Zweiter zu werden“, sagt Trainer Axel Mayer, denn Weinsberg spielt nach der Osterpause am 14. April in Wangen.
SKV Oberstenfeld Nach dem deutlichen 28:38 im Derby ist der SKV auf den drittletzten Platz zurückgefallen. Zwei Punkte beträgt der Abstand auf den ersten Relegationsplatz. Jetzt folgt eine englische Woche mit den Spielen in Wolfschlugen an diesem Samstag (20 Uhr), kommenden Mittwoch bei der SG Lauterstein und danach am Sonntag gegen Bad Saulgau. Das sind allesamt Clubs aus dem Mittelfeld der Tabelle, für die die Saison gelaufen ist.
HSG Kochertürn/Stein Nach dem 18:23 im Topspiel der Württembergliga Nord gegen die SG Nebringen/Reusten liegen die besseren Karten im Wettrennen um die Meisterschaft in Händen des Siegers. Kochertürn liegt einen Punkt zurück und muss auf einen Ausrutscher der Nebringer warten, die gegen den Tabellenletzten Stuttgart-Nord spielen. Auch die HSG tritt am Sonntag (17 Uhr) bei einem Abstiegskandidaten an, der Spvgg Mössingen. „Die müssen gewinnen, sonst ist es vorbei“, sagt Trainer Volker Waffenschmidt. Ihm fehlt im zentralen Rückraum Elena Seiz, die sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat. Und Kreisläuferin Carolin Reber musste studiumsbedingt nach Spanien.
SG Neckarsulm Ihr letztes Saisonheimspiel tragen die Neckarsulmer Frauen aus, bei denen hinten raus verletzungsbedingt nicht mehr viel geht. Gegner am Samstag (18 Uhr) in der Pichterichsporthalle ist mit TuS Metzingen II noch ein abstiegsgefährdeter Club. Auf Neckarsulmer Seite wird Anke Werner öffentlich verabschiedet, die nach zwei Verletzungen den persönlichen Schlussstrich unter eine erfolgreiche Karriere zieht. Wie man ihre Teamkolleginnen kennt, haben diese sich zu diesem Anlass etwas Besonderes einfallen lassen.
SG Abstatt/Untergruppenbach
Schon zwei Spieltage vor Saisonschluss der Landesliga ist klar, dass der Aufsteiger zurück in die Bezirksliga muss. Abstatt war 2002 erstmals in die Landesliga aufgerückt, dann 2005 abgestiegen und sofort wieder zurückgekehrt. „Es hätte mit der Mannschaft reichen müssen. Wir haben aber etliche Spiele unglücklich verloren“, sagt der Technische Leiter Markus Hönig, so auch zuletzt mit 27:28 gegen Eglosheim. Die SG hatte Pech, dass es diesmal wegen der Auflösung der Verbandsliga mindestens vier Absteiger gibt. Schön ist, dass die von Thomas Primbs trainierte Mannschaft zusammenbleibt. kap
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