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Echter Prüfstein für den TSB früh in der Saison

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Handball - Für einen im Team der Horkheimer ist es eine Reise in die Heimat. Sebastian Seitner stammt aus einem Dorf in der Nähe von Konstanz, hat bis 2008 bei der HSG gespielt. Dort war er Torschütze vom Dienst und Publikumsliebling.

Von unserem Redakteur Stephan Sonntag

Handball - Für einen im Team der Horkheimer ist es eine Reise in die Heimat. Sebastian Seitner stammt aus einem Dorf in der Nähe von Konstanz, hat bis 2008 bei der HSG gespielt. Dort war er Torschütze vom Dienst und Publikumsliebling. Logisch, dass der 33-Jährige mit seinem neuen Team am Samstagabend (20 Uhr) bei den alten Kumpels punkten will. "Ich freue mich riesig auf das Spiel", sagte er schon nach dem Auftaktsieg gegen Nieder-Roden am vergangenen Samstag.

Gute Bilanz

Konstanz ist für den TSB früh in der Saison ein echter Prüfstein. Seit Jahren treffen beide Teams in der Liga aufeinander, fast alle Partien waren eng. Von den letzten vier Auswärtsspielen hat Horkheim aber nur eines verloren. Trotzdem äußert sich TSB-Trainer Volker Blumenschein vorsichtig: "Für Konstanz ist es die Saisoneröffnung in eigener Halle. Die werden hoch motiviert sein. Wir müssen ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel machen, um dort nicht zu verlieren."

Mit Gerrit Bartsch vom Zweitligisten Minden auf der Mittelposition und Simon Oesterle vom Bundesliga-Aufsteiger Neuhausen auf Linksaußen hat die HSG vor der Saison zwei Hochkaräter verpflichtet. Mit Matthias Faißt und Oliver Junker warten zudem wurfgewaltige alte Bekannte auf den Rückraumpositionen.

"Nach diesem Spiel wissen wir genau, wo es bei uns noch knirscht. Insofern ist es gut, schon früh in der Saison auf die HSG zu treffen", sagt Blumenschein. Der 44-Jährige kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Der angeschlagene Evgeni Prasolov (Innenbandanriss im Knie) ist laut Blumenschein wieder "voll belastbar".

Fanbus

Damit der TSB in der Schänzlehalle nicht völlig auf sich gestellt ist, hat der Verein einen Fanbus organisiert. Gemeinsam mit ihren Anhängern werden die Spieler sich auf den Weg an den Bodensee machen − und zurück. "Auf der Rückfahrt wollen wir gemeinsam mit unseren Fans feiern", lautet Blumenscheins Plan. Dann muss es nur noch etwas zum Feiern geben.

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