Vasile Oprea beerbt Kibele bei TSB Horkheim

Trainer Handball-Regionalligist

Von kap

Jetzt ist es raus: Nachfolger von Thomas Kibele als Trainer des Handball-Regionalligisten TSB Horkheim wird in der kommenden Saison Vasile Oprea.

Der 46-Jährige Rumäne ist kein Unbekannter, denn er war nach seiner Übersiedlung 1996 nach Deutschland drei Jahre Jugendtrainer in Horkheim. "Das ist meine zweite Heimat", sagt der ehemalige rumänische Nationalspieler, der seine Karriere als Aktiver 1990 beendete. Er war danach Trainer beim Erstligisten Dynamo Bukarest und wurde 1994/95 Landesmeister.

Nach der Zeit im Unterland stieß Oprea nach Göppingen, war bei Frisch Auf drei Jahre Co-Trainer und erlebte den Erstliga-Aufstieg an der Seite des Cheftrainers Christian Fitzek mit. Weil dann sein Sohn Dragos Spieler in Göppingen wurde, blieb ihm der Trainerjob beim Oberligisten TSV Neuhausen/Filder, den er schon zwei Jahre betreut hatte. Vor dieser Saison wechselte er dann zum Oberligisten TV Steinheim, derzeit Zweiter.

Hat er sich den Gang nach Horkheim auch genau überlegt, wo doch aus finanziellen Gründen keine große Sprünge drin sind? "Das ist mit klar", sagt Oprea, der junge Spieler in die Regionalligatruppe integrieren will. Seine Ziele: "Vorne mitspielen, attraktiven und schnellen Handball bieten." Die "Schnelle Mitte" will er forcieren, also die blitzartigen Gegenstöße nach erhaltenen Treffern. Und die Abwehr soll künftig offensiv agieren.