Schozachtal
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Noch nie ist ein Hochwasserrückhaltebecken im Schozachtal übergeschwappt

Schäden durch Überflutungen aus fließenden Gewässern sind nicht mehr zu beklagen. Das erste Becken wurde 2006 gebaut.

Sabine Friedrich
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Lesezeit 1 Min
Noch nie ist ein Hochwasserrückhaltebecken im Schozachtal übergeschwappt

"Es gibt niemals einen hundertprozentigen Schutz vor Hochwasser": Das ist Klaus Zenth, dem Vorsitzenden des Zweckverbands Hochwasserschutz Schozachtal, wichtig zu betonen. Aber er kann beruhigen, bisher habe das Stauvolumen der gebauten und sanierten Becken an der Schozach und ihren Seitenbächen ausgereicht, um Schaden aus fließenden Gewässern zu verhindern.

Damm von 6.40 Metern

Das erste Becken, das der Zweckverband baute, war 2006 das an der Schozach in Abstatt. Es ist das mit Abstand größte mit seinen 378 000 Kubikmetern Stauvolumen und hat mit 6,40 Metern auch den höchsten Damm. Es handelt sich um ein Trockenbecken. Das bisher letzte Rückhaltebecken wurde 2014 gebaut und zwar in Wüstenhausen.

Die Gewässerlänge auf der Gemarkung, den Nutzen, den die jeweilige Kommune vom technischen Hochwasserschutz hat, das Einzugsgebiet und ein Solidarbeitrag fließen in die Berechnung des Umlageschlüssels: Ilsfeld trägt unter den acht Mitgliedern mit 32,51 Prozent den höchsten Anteil der Betriebs- und Investitionskosten, gefolgt von Untergruppenbach mit 19,94. Am wenigsten bezahlen Lauffen und Neckarwestheim mit jeweils 0,5 Prozent

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