Strobl: Schmid-Aussage ist "ungeheuerlich"

Der Streit um das Milliardenprojekt Stuttgart 21 gewinnt wieder an Schärfe. Für Wirbel sorgen Vorwürfe von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gegen die beiden Obleute im Untersuchungsausschuss zum umstrittenen Polizeieinsatz im Schlossgarten Ende September.

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Der Streit um das Milliardenprojekt Stuttgart 21 gewinnt wieder an Schärfe. Für Wirbel sorgen Vorwürfe von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gegen die beiden Obleute im Untersuchungsausschuss zum umstrittenen Polizeieinsatz im Schlossgarten Ende September. Der Ministerpräsident bezeichnete Andreas Stoch (SPD) und Hans-Ulrich Sckerl (Grüne) als befangen. Südwest-SPD-Chef Nils Schmid wies die Vorwürfe zurück und bekräftigte seinerseits den Verdacht, Mappus habe den Einsatz von Wasserwerfern gebilligt. In diesem Zusammenhang bezeichnete er Mappus als einen "Beschuldigten". Für den Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl, ist die Bezeichnung von Mappus als "Beschuldigten" nicht nur sachlich falsch, sondern "schlicht ungeheuerlich". Offenbar meine die SPD, "nur mit solchen unsinnigen Aussagen noch über die Wahrnehmungsschwelle zu kommen", so Strobl.