Gerichtstermin um Kärcher-Betriebsrat verschoben

Winnenden/Heilbronn  Der Gütetermin im Streit um dem Betriebsrat beim Reinigerhersteller Kärcher ist um vier Wochen verschoben worden. Das berichteten Kärcher-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Hans-Jörg Ziegler sowie der zuständige IG Metall-Sekretär Matthias Fuchs gegenüber der unserer ...

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Der Gütetermin im Streit um dem Betriebsrat beim Reinigerhersteller Kärcher ist um vier Wochen verschoben worden. Das berichteten Kärcher-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Hans-Jörg Ziegler sowie der zuständige IG Metall-Sekretär Matthias Fuchs gegenüber der unserer Zeitung. Die Verschiebung vom 18. März auf den 15. April sei auf Wunsch der IG Metall zustande gekommen, hieß es. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht. Unterdessen kündigten Kärcher-Konzernchef Hartmut Jenner und Ziegler an, im Falle einer Gerichtsverhandlung nach dem Gütetermin das Verfahren so lange zu verzögern, bis die turnusgemäßen Betriebsratswahlen stattfinden. Sie stehen für das kommende Frühjahr an. Der IG Metall stehe es dann frei, eine Liste für die Wahl in der Kärcher-Konzernzentrale aufzustellen, sagte Ziegler. "Eine vorzeitige Auflösung so kurz vor dem Ende der Wahlperiode finde ich unsportlich und undemokratisch", sagte Jenner. Die IG Metall wirft dem Betriebsrat vor, nicht genug Betriebsversammlungen abzuhalten, und will ihn daher per Gerichtsbeschluss auflösen lassen. frz