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Was die KI-Kontaktstelle der IHK als erstes macht

Die erste Mitarbeiterin der KI-Kontaktstelle der IHK Heilbronn-Franken hat die Arbeit aufgenommen. Sie knüpft nicht nur Kontakte, sondern hat auch bereits konkrete Ziele. Nur mit dem geplanten Büro hat es noch nicht geklappt.

Heiko Fritze
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Lesezeit 2 Min
Was die KI-Kontaktstelle der IHK als erstes macht
Im WTZ-Turm im Wohlgelegen soll Kito im September einziehen. Foto: Archiv/Veigel  Foto: Veigel

Der geplante Start in neuen Büroräumen im WTZ-Turm im Wohlgelegen hat sich dann doch verschoben. Stattdessen ist Dalila Nadi die nächste Zeit vom Schwabenhof aus tätig: In der IHK Heilbronn-Franken hat sie zu Monatsbeginn die Leitung des KI-Transfer-Office der Kammer übernommen - vorerst als Einzelkämpferin. Doch das Projekt unter dem Kürzel Kito ist auf Wachstum ausgelegt - wie so vieles in der Region in Sachen Künstlicher Intelligenz.

Der KI-Park soll einen neuen Namen bekommen

Anfang September soll es jedenfalls in die 1500 Quadratmeter großen Büroräume im WTZ-Turm gehen, die gerade für die gemeinsamen Aktivitäten der regionalen Ansprechpartner mit etwa 50 Mitarbeitern eingerichtet werden. Vorgesehen seien die Initiative Applied AI, an der sich wie berichtet die Schwarz-Stiftung beteiligen möchte, die Geschäftsstelle Süddeutschland des Bundesverbands KI sowie das Zentrum für maschinelles Lernen der Hochschule Heilbronn, wird berichtet. Als nächstes soll dann ein Neubau schräg gegenüber hochgezogen werden. Und eines gar nicht mehr so fernen Tages sollen die Kontakte zu den Akteuren auf dem Heilbronner KI-Park gepflegt werden. Dieser soll übrigens eine neue Bezeichnung bekommen: Innovation Park Artificial Intelligence, kurz IPAI.

 

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"Wir sind noch in der Findungsphase"

Was die KI-Kontaktstelle der IHK als erstes macht
Dalila Nadi Foto: IHK  Foto: IHK

Dalila Nadi bringt zwar keine eigentliche IT-Expertise mit, aber umfangreiche Auslandserfahrung in Regionen, in denen KI-Anwendungen massiv gefördert werden: Sie war für die IHK-Organisationen in Schanghai und in Singapur tätig und zuständig für den Wissenstransfer für deutsche Unternehmen, die in den beiden Metropolen aktiv sind. In der Heilbronner Kammer war sie zuletzt im Bereich Außenwirtschaft tätig.

"Wir sind noch in der Findungsphase", beschreibt sie ihre augenblickliche Tätigkeit: Es gilt zusammenzutragen, wer alles bereits in Heilbronn-Franken in Sachen Künstliche Intelligenz aktiv ist, von Hochschulen über Institutionen bis zu Unternehmen. "Es wird gerade eine Landkarte erstellt, wo sich Partner befinden, mit denen wir tiefer zusammenarbeiten wollen."

 

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Digi-Beirat und CIO-Netzwerk

Die IHK setzt dabei nicht nur auf die Kooperation mit dem Pakt Zukunft und den darin organisierten Firmen Audi, Würth, Schwarz und EBM-Papst. Seit längerem besteht auch schon der "Digi-Beirat" mit 25 Unternehmen und Institutionen der Region. Außerdem tagt regelmäßig ein CIO-Netzwerk, in dem sich IT-Chefs aus etwa 50 Unternehmen Heilbronn-Frankens austauschen. "Wir nutzen die Zeit maximal, um den Acker zu bereiten", erläutert Hauptgeschäftsführerin Elke Döring. "Es herrscht gerade Goldgräberstimmung." Nun werde auch offenbar, wie viele Experten es in Sachen KI bereits in der Region gibt, in Hochschulen wie in Unternehmen. Ähnlich ausgerichtete Stellen wie etwa der Digital Hub in Künzelsau oder der Verein Packaging Valley seien da regionale Partner, keine Konkurrenz. Ziel sei aber auch, vorhandene Doppelstrukturen aufzulösen - und darauf basierend ein Beratungsangebot zu erstellen.

 

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