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Intersport-Chef von Preen soll HDE-Präsident werden

Der Vorstandvorsitzende der Sporthandelsgenossenschaft Intersport strebt das höchste Ehrenamt im deutschen Handel an. Dafür hatte sich Alexander von Preen in den vergangenen Monaten bereits in Position gebracht - mit bestimmten Initiativen.

Heiko Fritze
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Lesezeit 1 Min
Intersport-Chef von Preen soll HDE-Präsident werden
Alexander von Preen.  Foto: Intersport

Der Vorstandsvorsitzende von Intersport Deutschland strebt das höchste Ehrenamt im deutschen Handel an: Alexander von Preen stellt sich am 16. November zur Wahl als neuer Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE). Der Vorstand habe ihn dem Präsidium und der Delegiertenversammlung einstimmig empfohlen, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Der bisherige Präsident Josef Sanktjohanser hatte zuvor angekündigt, nach 16 Jahren nicht mehr zu kandidieren.

Alexander von Preen leitet seit 2018 den Sporthändler-Verbund Intersport mit Sitz in Heilbronn. Der 57-Jährige war zuvor als Geschäftsführer und Partner für die Beratung Kienbaum tätig. Vor einem Jahr hatte er sich als Mitglied einer Initiative für eine Wiedereröffnung der deutschen Geschäfte während der harten Corona-Maßnahmen stark gemacht. Bereits damals hatte er angekündigt, sich künftig stärker für den Handel bei der Politik einsetzen zu wollen. Im Wirtschaftsrat der CDU ist er Leiter der Bundesfachkommission "Handel Nonfood" und gehört dem Präsidium des Mittelstands-Verbunds ZGV an. "Ich will dem Nonfood-Handel eine Stimme geben", sagte er seinerzeit. Dort wolle er auch an den Konzepten für die Innenstädte nach der Pandemie mitwirken. "

Der Vorstand ist sich sicher, mit Dr. Alexander von Preen einen Kandidaten aus der Mitte der Branche gefunden zu haben, der das Amt des HDE-Präsidenten mit großem Engagement und breiter Expertise hervorragend ausfüllen kann", heißt es beim HDE.

Intersport Deutschland ist eine 1956 in Heilbronn gegründete Genossenschaft mit mehr als 900 Mitgliedern und über 1500 Verkaufsstellen. Im HDE sind Unternehmen aller Branchen, Größenklassen und Vertriebswege mit rund 100.000 Betriebsstätten organisiert. Sie stehen für etwa 75 Prozent des deutschen Einzelhandelsumsatzes. 

 

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