Stuttgart/Hohenlohe
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Hohenloher arbeiteten 2020 am meisten

Aktuelle Daten des Statistischen Landesamtes zu den geleisteten Arbeitsstunden im Land. Auch Stadt und Landkreis Heilbronn liegen über dem Durchschnitt.

Jürgen Paul
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Lesezeit 1 Min
12-Monate 12 Regionen Leserfoto Hohenloher Ebene
Weiter Blick auf die Hohenloher Ebene.  Foto: Laura Hannemann

Das Arbeitsvolumen in Baden-Württemberg war im Jahr 2020 rückläufig. Pro Kopf leisteten die 6,31 Millionen Erwerbstätigen 1310 Arbeitsstunden - das sind 5,3 Prozent weniger als 2019. Das Statistische Landesamt führt den Rückgang auf die starke Ausweitung der Kurzarbeit im Zuge der Corona-Pandemie zurück.

Region Heilbronn-Franken schneidet sehr gut ab

Am höchsten lag die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen 2020 im Hohenlohekreis. Dort arbeiteten die Berufstätigen im Schnitt 1348 Stunden, 2019 waren es 1424. Auch die Stadt und der Landkreis Heilbronn lagen mit 1324 beziehungsweise 1331 Arbeitsstunden pro Kopf über dem Landesdurchschnitt.

Die Region Heilbronn-Franken hatte mit 1326 Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen die Nase unter den zwölf Regionen vorn. Schlusslicht ist die Region Hochrhein-Bodensee mit 1278 Arbeitsstunden.

Kein Hinweis auf den Fleiß der jeweiligen Städte und Kreise

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden "keineswegs als das Ergebnis eines regional unterschiedlich ausgeprägten Fleißes der Erwerbstätigen interpretiert werden dürfe". Die Unterschiede hingen vielmehr mit dem Ausmaß von Kurzarbeit und Teilzeitbeschäftigung sowie der Anzahl an Mini-Jobs und an Selbstständigen zusammen. Auch die regionale Branchenstruktur spiele hier eine Rolle.

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