Intersport investiert zehn Millionen Euro in Photovoltaik – "Großteil unseres Energiebedarfs decken"
Die Sporthandelsgenossenschaft erzeugt in ihrer Zentrale in Heilbronn bereits die Hälfte ihres Stroms selbst. Um nahezu komplett unabhängig zu werden, muss Intersport aber einiges umbauen.
Die Sporthandelsgenossenschaft Intersport baut ihre Zentrale auf den Böllinger Höfen mit hohem Aufwand um für erneuerbare Energien. Für insgesamt zehn Millionen Euro werden Dächer saniert und Photovoltaikanlagen installiert, teilte die Genossenschaft am Montag mit. Insgesamt würden 20.000 Quadratmeter Dächer so weit ertüchtigt, dass sie eine Photovoltaikanlage tragen können.
In einem ersten Bauabschnitt wurden bereits seit April Module auf dem Dach des alten Hochregallagers, auf dem oberen Parkhausdeck und auf der Freifläche an der Nordseite des Standorts montiert. Sie sollen bis Ende des Jahres am Netz sein und mehr als eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren.
Intersport-Dächer müssen für Photovoltaik-Anlagen ertüchtigt werden
Seit Juli werden weitere Logistikhallen und eine Messehalle, die allesamt aus dem Jahr 1985 stammen, saniert und anschließend mit Photovoltaik bestückt. Die Dachsanierungen laufen abschnittweise, um die Abläufe in den Logistikhallen nicht zu stark zu beeinträchtigen, und sollen Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Dann will Intersport jährlich rund zwei Millionen Kilowattstunden Strom produzieren.
"Damit können wir einen Großteil unseres Energiebedarfs in der Zentrale decken", sagt Lars Sommer, Ressortleiter Standortmanagement und Nachhaltigkeit. "Mit dem seit 2017 bestehenden Blockheizkraftwerk, das als Nebenprodukt der Wärmegewinnung Strom erzeugt, erreichen wir bereits 50 Prozent Stromautarkie."
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