Heilbronn/Neckarsulm
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Querverschub der A6-Brücke ist geschafft

Nach weiteren Stunden Schubarbeit kommt die nördliche Vorlandbrücke um 17.58 Uhr in der Endlage an. Mitte Februar folgt der zweite Kraftakt mit dem Brückenteil über den Neckar.

Carsten Friese
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Querverschub der A6-Brücke ist geschafft
Nach zwei Tagen Präzisionsarbeit in Schüben ist es am Freitagabend vollendet: Die nördliche Vorlandbrücke ist am Südteil der Autobahn A6 angekommen. Foto: ViA6West

Der Kraftakt beim Querverschub der nördlichen A6-Vorlandbrücke im Neckartal hat erneut viel Einsatz gefordert. Auch am Freitag haben 140 Bauarbeiter der ViA6West das 48.460 Tonnen schwere, 820 Meter lange Brückenteil aus Stahlbeton mit Hydraulikhilfe über Stunden Richtung Endlage gezogen. "Um 17.58 Uhr war es geschafft", erklärte ViA6West-Sprecher Michael Endres am Telefon. Der A6-Koloss ist in etwa 18 Stunden um 21,74 Meter Wegstrecke südwärts verschoben worden. Die A6 wird auf sechs Spuren ausgebaut.

Kurioses Bild: Zwei ungenutzte Fahrbahnen führen vorübergehend ins Leere

An der derzeit unbefahrenen Nordseite des Neckartalübergangs gibt es nun die kuriose Situation, dass zwei Autobahnbrücken etwas versetzt mit der Fahrbahn ins Leere laufen. Grund: Die 510 Meter lange Stahlbrücke über den Neckar wird Mitte Februar in einer zweiten Etappe in die Endlage verschoben.

A6-Brücke bei Heilbronn wird verschoben | Heilbronn | 13.01.2022 | 12 Bilder | Fotograf: Mario Berger

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