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Massenbachhausen
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In diesem Haus im Leintal wurden einst Tabakblätter gewickelt

1898 gründete Bernhard Hochherr in Massenbachhausen eine Zigarrenfabrik, die 100 Menschen Arbeit gab. In der NS-Zeit wurde der jüdische Unternehmer enteignet und ins KZ gesteckt. In Heilbronn werden nun Stolpersteine für ihn und seine Tochter verlegt.

Von Gabi Muth
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Lesezeit 3 Min
Im Leintal wurden Tabakblätter gewickelt
In diesem Gebäude in der Sinsheimer Straße 18 eröffnete Bernhard Hochherr 1898 eine seiner ersten Zigarrenfabriken. Durch ihn fanden rund 100 Menschen am Ort Beschäftigung. Heute ist das Haus das Asylbewerberwohnheim. Fotos: Gabi Muth  Foto: Muth, Gabi

Ein unbändiger Unternehmergeist zeichnete ihn aus. Er war innovativ und zeigte bereits Ende des 19. Jahrhunderts seinen Arbeitnehmern gegenüber soziale Verantwortung: Bernhard Hochherr eröffnete 1898 in Massenbachhausen die ersten beiden Standorte einer florierenden Zigarrenfabrik. Er expandierte und gründete mehrere Produktionsstätten. 1937 lag der Umsatz bei stolzen 2,4 Millionen Reichsmark, was heute etwa 9,8 Millionen Euro entspricht. Während der Zeit des Nationalsozialismus verlor

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