Untergruppenbach
Lesezeichen setzen Merken

Lesersommer: Kinder bekommen Einblick hinter die Kulissen der Untergruppenbacher Burgfestspiele

Fünf Kinder und ihre Begleiter erleben beim Lesersommer der Heilbroner Stimme eine exklusive Führung hinter die Kulissen der Untergruppenbacher Burgfestspiele.

Andreas Zwingmann
  |    | 
Lesezeit 1 Min
Lesersommer: Einblick in die Welt des schönen Scheins
Gruppenbild mit dem Ensemble: Die Akteure der Burgfestspiele ließen sich von den Lesersommer-Kindern gerne über die Schulter schauen. Foto: Christiana Kunz  Foto: Kunz, Christiana

"Gleich kommt Heidi zu euch", kündigt die Stimme vom Band kurz vor Beginn der Vorstellung dem Publikum auf den gut gefüllten Rängen im Theatergraben von Burg Stettenfels an. Fünf Kinder unter den Zuschauern wissen da schon mehr. Viel mehr. Denn gerade eben waren sie selbst schon eine knappe Stunde lang bei Heidi auf und hinter der Bühne zu Gast.

Mit viel Herzblut bei der Sache

Im Rahmen des Lesersommers der Heilbronner Stimme bekamen sie von Ursula Simon, der Intendantin der Burgfestspiele, einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Aus nächster Nähe konnten sie beobachten, wie viel Mühe und Herzblut in einer Aufführung wie dem diesjährigen Kinderstück "Heidi" stecken.

Lesersommer: Hinter den Kulissen des Musicals Heidi | Burg Stettenfels (Untergruppenbach) | 29.07.2022 | 30 Bilder | Fotograf: Christiana Kunz

"Was wir hier gerade machen, nennt sich Soundcheck", erklärt Robert Haag, der bereits sein "Geißenpeter"-Outfit trägt, von der Bühne herunter während die Kinder und ihre Begleitungen zu dem kleinen Häuschen an der Burgmauer geführt werden. Dort drückt Tonmann Peter kurz einen Knopf, und schon wabert eine Wolke Trockeneis über die Bühne. "Das sieht doch cool aus, oder?", fragt Gabi Baum ihre Enkelin Maya. Sie nickt nachdrücklich zustimmend.

Nur von außen eine richtige Almhütte

Weiter geht es zur Maske, wo Susanne Winzig von Nina Tosun gerade in ihre Bühnenfigur "Fräulein Rottenmeier" verwandelt wird. Dass in der Welt des Theaters der schöne Schein eine große Rolle spielt, erfahren die Kinder auch beim Blick in die Hütte des Almöhi. Die sieht zwar von außen aus wie ein richtiges Haus, ist innen aber leer. Doch das bleibt dem "normalen" Publikum verborgen.

Und auch in Sachen Requisiten muss man bisweilen improvisieren, erläutert Ursula Simon - passend zum Stück in ein Dirndl gekleidet: "Der Rollstuhl für Clara ist gar nicht alt. Den haben wir auf Ebay ersteigert und dann auf alt getrimmt."

Kommentar hinzufügen
Kommentar hinzufügen
Kommentare werden geladen
  Nach oben