Kein Verkehrschaos am Weissenhof-Knoten in Weinsberg
Die Baustelleneinrichtung für den ersten Bauabschnitt zur Erweiterung der Kreuzung der L1036 mit der K2126 beim Weissenhof in Weinsberg verlief ohne große Verkehrsstörung.

"Sobald der Strom abgestellt ist und die Straßenmeisterei den Wegweiser abbaut, montieren wir den Ampelmasten ab und graben das Fundament aus", erklärt Bauleiter Matthias Pauly von der Heilbronner Tiefbaufirma Schneiderbau seinen Mitarbeitern. Am Montagmorgen richtet er mit sechs Mitarbeitern die Baustelle für die Kreuzungserweiterung mit einer Rechtsabbiegerspur auf der L1036 aus Richtung Eberstadt ein.
Erste Arbeiten schon um 4 Uhr morgens
"Wir sind seit vier Uhr im Einsatz, um die Absperrungen aufzubauen und für die Verkehrssicherheit zu sorgen", berichtet der Bauleiter. Auf einer Länge von fast 500 Metern haben zwei Mitarbeiter der Firma Dollner, die als Subunternehmer die Baustellenabsicherung und Umleitungsbeschilderung durchführt, aus Richtung Eberstadt die rechte Fahrspur bis zur Ampelkreuzung mit Warnbaken und Halbschranken gesperrt und mit Schildern eine Einbahnstraßenregelung von Weinsberg nach Eberstadt eingerichtet.
Bei der Bushaltestelle Richtung Weinsberg sorgen zwei Behelfsampeln dafür, dass Fußgänger und Radfahrer die Landstraße überqueren können. Zwei weitere Behelfsampeln regeln den Verkehrsfluss an der Kreuzung in Richtung Weinsberg und Erlenbach sowie für die Links- und Rechtsabbieger von der K2126 aus Richtung ZfP/Erlenbach auf die L1036 nach Weinsberg und Eberstadt. Um den Verkehr auf der K2126 vor der Kreuzung zu trennen, verlegen die Dollner-Mitarbeiter auf einer Länge von 50 Metern Leitschwellen für eine Rechts- und Linksabbiegerspur.
Berufsverkehr läuft störungsfrei an
Auch als der Berufsverkehr zunimmt, fließt der Verkehr an der Ampel im Baustellenbereich nahezu störungsfrei. Als kurz nach 8 Uhr die Straßenmeisterei eintrifft, sperren die Bauarbeiter mit Halbschranken auch den Radweg und den Übergang für Fußgänger an der Ampel. Der Weissenhofknoten dient mitunter als Umleitung bei Sperrungen des Schemelsbergtunnels der B39. Er ist einer von drei Verkehrsknoten, die in diesem Jahr für die große, im Sommer 2023 geplante Sanierungsmaßnahme des Tunnels umgebaut werden. "Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Mitte September", erläutert Projektleiterin Nicole Steinmetz vom Regierungspräsidium Stuttgart.
Arbeiten in drei Bauabschnitten
Rund eine Million Euro kosten die drei Bauabschnitte, in deren Zug der Radweg von Eberstadt verlegt und auch die Rechtsabbiegerspur auf der K2126 um 50 Meter verlängert wird. Der vorhandene Radweg wird ab der Querungshilfe zum Klinikum am Weissenhof über einen bereits vorhandenen Weg in Richtung der L1036 umgeleitet.
Der erste Bauabschnitt dauert voraussichtlich bis Donnerstag, 28. Juli. Der Verkehr von Eberstadt für die Fahrtrichtung Heilbronn/ Weinsberg/Erlenbach wird über Dimbach - Obersulm und die B39 umgeleitet. Die Strecke ist mit der Bezeichnung U56 gut erkennbar ausgeschildert.
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