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Sport-Union Neckarsulm ist in neue Räume umgezogen

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Die Geschäftsstelle für 3700 Mitglieder ist jetzt bei der Heimstätte angesiedelt. Am Mittwoch können die neuen Räume besichtigt werden.

Geschäftsführer Manuel Adler vor den neuen Räumen der Sport-Union in der Christian-Rieker-Straße in Neckarsulm.
Foto: Frank Wittmer
Geschäftsführer Manuel Adler vor den neuen Räumen der Sport-Union in der Christian-Rieker-Straße in Neckarsulm. Foto: Frank Wittmer  Foto: Frank Wittmer

Die Geschäftsstelle der Sport-Union ist von der Binswanger in die Christian-Rieker-Straße umgezogen. Die neuen Räume sind von der Heimstätte im Gebäude Nummer 20 angemietet. Im ehemaligen Restaurant ist jetzt die Geschäftsstelle untergebracht.

Die neuen Räume bieten viel Platz. "Sehr froh sind wir über den großen Saal, der multifunktional für Sportangebote wie auch für Feiern genutzt werden kann", so Manuel Adler, seit Februar Geschäftsführer für 3700 Mitglieder aus 14 Abteilungen. Auch für die beiden FSJler gibt es einen Schreibtisch. Durch viel Eigenleistung und Unterstützung von Sponsoren haben sich die Renovierungs- und Umbaukosten im fünfstelligen Bereich halten lassen, erklärt der Vorstandsvorsitzende Rolf Härdtner.

Man könne nun in den eigenen Räumen Kurse anbieten, da der Platz auch in der Sportstadt Neckarsulm stets knapp ist. "Wir betreuen jede Woche 1500 Kinder", betont Härdtner. Der ehemalige Stadtrat wünscht sich im Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr "stets ein offenes Ohr und Herz für den Sport".

Nicht nur Spitzenleistungen werden bei der Sport-Union erbracht. Auch im Breitensport ist man gut aufgestellt. "Wir haben eine äußerst rührige Kinder- und Jugendarbeit, und arbeiten eng mit den Schulen und Kindergärten zusammen. Die machen viel für uns und wir machen viel für sie", so Härdtner. Über das klassische Eltern-Kind-Turnen hinaus gibt es Rückenfitness oder Senioren-Gesundheit. "Es ist für alle Altersgruppe etwas dabei", freut sich Adler.

Für die Mitglieder ist ein Besuch in der Geschäftsstelle im Normalfall nicht nötig, Formulare beispielsweise zu den Mitgliedsbeiträgen gibt es auch auf der Internet-Seite. Darüber hinaus wird von den Mitgliedern zunächst nicht mehr verlangt. "Man muss keinen Kuchen backen, wenn man bei uns Mitglied ist", sagt der 80-jährige Bäckermeister Härdtner mit einem Augenzwinkern. Aber in einigen Abteilungen gibt es Pflichtstunden und es wird die Mitarbeit bei Festen und Wettkämpfen durchaus vorausgesetzt. "Ein Vereinsleben kann nur funktionieren, wenn sich alle aktiv beteiligen."

Am Mittwoch, 6. September, ist die Geschäftsstelle ab 17.30 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Neben den Räumen kann im Foyer auch eine Ausstellung zur Torwartlegende Bert Trautmann besichtigt werden. Der vor 100 Jahren geborene Fußballspieler ist zum Held geworden, weil er trotz gebrochenem Halswirbel seine Mannschaft Manchester City zum 3:1 Sieg im FA-Cup im Jahr 1956 geführt hat.

Über diese Jahrhundert-Leistung diskutieren Rolf Härdtner und die Torfrau der ersten Handball-Bundesliga-Damen Lena Ivancok am Mittwochabend. "Der Bernd, oder Bert, wie die Engländer ihn genannt haben, war für mich eine Legende", stellt Härdtner fest. Mitglieder, Interessenten und Anwohner können bei Häppchen und Sekt die neue Geschäftststelle kennen lernen. "Und auch die Gemeinderäte sind herzlich eingeladen", sagt der Neckarsulmer Ehrenbürger Härdtner.

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