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Neckarsulmer Fußgängerzone: Händler und Stadt wollen sie stärken

In Neckarsulm richten sich gerade viele Blicke in die Innenstadt. Ein neuer Runder Tisch hat seine Arbeit aufgenommen, mit dem das Zentrum gestärkt werden soll. Darum geht es.

Simon Gajer
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Neckarsulmer Fußgängerzone: Händler und Stadt wollen sie stärken
Mehr Aufenthaltsqualität schaffen: Einzelhändler und Stadtverwaltung sehen es als gemeinsame Aufgabe an, ins Zentrum zu investieren.  Foto: Gajer, Simon

Viele Besucher werden am Wochenende wieder ins Zentrum von Neckarsulm strömen: Von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. Juni, bereichert das Weindorf des Weinbau- und des Gewerbevereins die Innenstadt. Die Fußgängerzone beleben, sie erhalten und stärken, das war das Ziel eines Zehn-Punkte-Plans, den der Gemeinderat vor einem Jahr verabschiedet hat. Maßnahmen wie die Verkürzung der Sperrzeit hingen konkret mit der Corona-Pandemie zusammen, ein Teil davon aber wirkt länger.

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Fürs Bild der Innenstadt sind alle verantwortlich

Dazu gehört der Runde Tisch, zu dem neben der Stadtverwaltung unter anderem auch Gastronomie und Einzelhändler gehören. Nach ersten Treffen gehe es in die Umsetzung, sagt Daniel Bürkle vom Citymanagement der Stadt. Der Gewerbeverein solle gestärkt werden, geplant sei eine neue Gruppe, die den Fokus aufs Zentrum legt. Die Innenstadt solle mit Maßnahmen attraktiver gestaltet werden. Eine Gruppe allein könne das nicht leisten. "Alle müssen am Produkt Innenstadt arbeiten", berichtet Daniel Bürkle. Oberbürgermeister Steffen Hertwig ergänzt: Es gehe um "das Gemeinsame", nicht ums Citymanagement oder den Bauhof allein. Auch Geschäfte wollen sich besser präsentieren, sagt der Rathauschef.

Wasserspiele könnten ins Zentrum kommen

Allen ist es ein Anliegen, die Aufenthaltsqualität im Zentrum zu erhöhen. Konkrete Wünsche seien noch nicht definiert worden, sagt der Oberbürgermeister. Es stünden bislang nur Schlagworte im Raum, wie beispielsweise Schatten, Wasserspiele oder Sitzmöglichkeiten. Im Fokus stünden dabei alle Altersgruppen, Kinder und Jugendliche genauso wie Senioren.

Der Runde Tisch ist zwar dabei, neue Projekte anzustoßen. Allerdings sind sich die Beteiligten laut Oberbürgermeister Steffen Hertwig in einem Punkt einig: "Wir haben einen tolle Innenstadt." Besonderheiten müssten dabei aber herausgearbeitet werden. Durch die Corona-Phase mit Lockdowns sei der Einzelhandelsstandort vergleichsweise gut gekommen, so die Einschätzung von Hertwig. Neue Geschäfte hätten sogar geöffnet.

Im Advent öffnet ein Winterdorf

Zum weitergehenden Zehn-Punkte-Plan gehört auch ein Jahreszeiten-Konzept bei Veranstaltungen. Die Einkaufsmöglichkeiten dazu stünden unter dem Motto "Shop in Neckarsulm". In der Vorweihnachtszeit soll es beispielsweise als Ergänzung zum Weihnachtsmarkt ein Winterdorf im Zentrum geben, um die Innenstadt den ganzen Zeitraum über zu beleben.

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