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Warum das Natur-Vision Filmfestival in Ludwigsburg zum Umdenken bewegen will

Ab Donnerstag und bis Samstag zeigt das Filmfestival in Ludwigsburg insgesamt 120 Filme, die sich mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. "Wir brauchen Lösungen", fordert Festivalleiter Ralph Thoms. Ein Überblick über das Programm.

Ranjo Döring
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Lesezeit 1 Min
Warum das Natur-Vision Filmfestival in Ludwigsburg zum Umdenken bewegen will
Die Dokumentation "Helden der Meere" eröffnet das Festival. Foto: York Hovest  Foto: ©yorkhovest.com

Nach zwei Coronajahren, in denen das Natur-Vision Filmfestival in Ludwigsburg nur online durchgeführt wurde, findet das mehrtägige Event nun wieder in Präsenz statt. "Das freut uns, denn auf der Kinoleinwand entfachen die Filme eine völlig andere Wirkung als auf einem Fernsehbildschirm", sagt Festivalleiter Ralph Thoms.

Bei der 21. Auflage gibt es von Donnerstag, 21. Juli, bis Samstag, 23. Juli, Kurzfilme, Dokus, Natur- und Tierfilme, Kinderfilme und sogar Sportfilme zu sehen, die sich mit mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Auf die Besucher warten zwei Locations: Neben den Sälen des Central Theaters gibt es Open-Air-Aufführungen auf dem Arsenalplatz.

 

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Über 300 Filme aus aller Welt wurden eingereicht, 120 haben es ins Festivalprogramm geschafft, 103 treten in verschiedenen Kategorien um insgesamt elf Filmpreise an. In den verschiedenen Sparten werden insgesamt Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro ausgeschüttet.

Warum das Natur-Vision Filmfestival in Ludwigsburg zum Umdenken bewegen will

Eröffnet wird das Festival am heutigen Donnerstag um 19 Uhr mit der Dokumentation "Helden der Meere" von den Regisseurinnen Sabine Streich und Katrin Eigendorf. Der Film verfolgt den Unterwasserfotografen York Hovest, der nicht nur die schönen Seiten der Meere zeigt, sondern auch Probleme wie Klimawandel, illegale Fischerei, Korallensterben und globale Plastikverschmutzung dokumentiert. "Das Thema Umdenken treibt uns an, und das spiegelt sich in vielen Streifen wider", sagt Ralph Thoms, der mit den Filmbeiträgen das Publikum nicht nur unterhalten möchte.

Das Festival möchte Ansätze zum Umdenken liefern

"Wir zeigen Möglichkeiten auf, wollen inspirieren und auch anecken", so der Festivalleiter. "Was wir heute am dringendsten brauchen, sind Lösungen, Ansätze, um das Umdenken zu leben. Film ist ein gutes Medium, um etwas zu bewegen, um Menschen ein Problem nahe zu bringen oder sie zu begeistern."

 

Bis zu 20 000 Besucher kamen in den Jahren vor Corona auf das Festival, das Ralph Thoms, der in Heilbronn lebt, 2002 in Neuschönau im Bayerischen Wald gegründet hat. 2012 folgte der Umzug nach Ludwigsburg. Wie viele Zuschauer er in diesem Jahr erwartet? "Ich kann es nicht einschätzen", sagt Thoms. Das Festival, das 2022 ein Budget von rund 430.000 Euro hat, bietet neben den Filmen auch wieder ein großes Rahmenprogramm, unter anderem mit Diskussionsrunden, Kinderveranstaltungen und einem Zukunftsmarkt.


Alles zum Filmfestival

Informationen zum Festival, das gesamte Programm und Tickets gibt es auf der Homepage unter www.natur-vision.de.

 
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