Öhringen
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Sommerfest-Organisatorin Kathja Maneke: "Ich bin schon in der Planung des nächsten Festivals"

Seit dem ersten Sommerfestival im Jahr 2017 ist Kathja Maneke für dessen Organisation zuständig. Die Geschäftsführerin der Kultura erzählt im Interview, weshalb das neue Konzept der Vereinsbewirtung sie besonders stolz macht.

Draskovits
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Lesezeit 2 Min
Sell & Jenes auf dem Sommerfestival in Öhringen
 Foto: Jennifer Schnell

Was ist ihr Resümee des diesjährigen Sommerfestivals?

Kathja Maneke: Super positiv. Wir haben über 800 Dauerkarten verkauft und dann nochmal 2500 Einzeltickets für die Veranstaltungen - insgesamt waren es etwa 7000 Besucher. Und die waren sehr zufrieden und begeistert. Wir haben glückliche Gäste und glückliche Künstler auf der Bühne - und so perfektes Wetter wie noch nie. Das Sommerfestival ist inzwischen eine etablierte Größe in der Region und auch überregional bekannt. Es ist eine tolle Veranstaltungsreihe, die wir auf jeden Fall weiterführen.

 

Wie viel Arbeit steckt in der Organisation?

Sommerfest-Organisatorin Kathja Maneke im Kurzinterview
Kathja Maneke Foto: privat  Foto: privat

Maneke (lacht): Ich bin gerade schon in der Planung des nächsten Festivals. Die erste Band ist schon gebucht, denn im Januar muss das Programm stehen. Und es kommt keine Band, die wir - also meine Kollegin Carolin Ott oder ich - vorher nicht gesehen haben, damit das Publikum auch Freude daran hat. Man darf aber nicht vergessen, dass der Erfolg von vielen Unterstützern abhängt. Die Technik, die Künstler, die Mitarbeiter, die Sponsoren der Bauhof, die vielen Helfer und die Vereine: dafür sind wir sehr dankbar.

 

Wie finanziert sich die Veranstaltungsreihe bei Kosten von 35 Euro für die Dauerkarte?

Maneke: Der Preis ist so gewünscht, denn das Sommerfestival sollte eine Fortführung der Landesgartenschau werden. Eine Veranstaltung, die man mit Dauerkarte besuchen kann und die sich jeder leisten kann. Deshalb kostet für Schüler das Early-Bird-Ticket nur 15 Euro, da ist nach einem Konzert die Dauerkarte wieder drin. Zur Finanzierung haben wir drei Säulen: Zum einen die Sponsoren - und das sind wirklich viele, das ist fantastisch, die halten uns seit Jahren die Treue. Dann gibt es eine extreme Bezuschussung durch die Stadt - die Kultura gehört ja zur Stadtverwaltung - und dann noch die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern.

 

Wie lief das neue Konzept der Bewirtung durch Vereine?

Maneke: Da sind wir wirklich stolz drauf. Die Vereine haben das untereinander selber organisiert. Ich bin absolut beeindruckt davon und die Zuschauer waren glücklich und zufrieden. Es waren vier Vereine, die für die Bewirtung zuständig waren. Die Einnahmen fließen am Ende in die Vereinskassen. Das Schönste ist: die Vereine teilen die Gelder untereinander auf. Denn es ist ja nicht bei jeder Veranstaltung gleich viel los und so fließt alles in einen Topf und wird am Ende fair aufgeteilt.

 

Frage zum Schluss: Die Hohenloher Helden sind nicht mehr wirklich alle aus Hohenlohe. Zeit für eine Namensänderung?

Maneke: Kommt darauf an, wie man Hohenloher Helden definiert. Für uns sind das Bands, die für Hohenlohe eine Bedeutung haben, egal, ob sie aus der Region sind, ihre Wurzeln hier haben oder hier bekannt wurden. Das gibt uns die Möglichkeit, das Programm abwechslungsreich zu gestalten. Denn unser Anspruch ist es, jedes Jahr neue Bands zu zeigen. 

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