Neuenstein
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Moderne Außenanlage und Parkplätze für Kirchensaller Kindergarten

Mehr Grün, neue Spielgeräte und mehr Platz für die Autos der Erzieherinnen: Der Kindergarten im Neuensteiner Teilort bekommt eine Frischzellenkur.

Christian Nick
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Lesezeit 2 Min
Moderne Außenanlage und Parkplätze für Kirchensaller Kindergarten
Noch ist das Grau dominant: Beton prägt das Bild vorm Kindergarten "Rappelkiste". Doch bald sollen moderne Spielgeräte und mehr Grün Einzug halten.  Foto: Nick, Christian

Schon seit einigen Jahren steht das Thema auf der Agenda: Der Außenbereich des Kindergartens im Teilort Kirchensall braucht eine Modernisierung. Nun kommen die Arbeiten ins Rollen: Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Gemeindeparlaments beschlossen die Räte bei einer Gegenstimme, zum Preis von rund 53 000 Euro neue Spielgeräte installieren zu lassen - und den städtischen Bauhof mit der Neugestaltung der Außenanlagen am Kiga "Rappelkiste" zu beauftragen.

Die längere Vorgeschichte bis zur konkreten Umsetzung hat auch einen Grund, wie Bürgermeister Karl Michael Nicklas erläuterte: Bereits vor geraumer Zeit hatte ein Architekt einen Planungsentwurf gefertigt und vorgelegt, der jedoch bei den Verantwortlichen keinen Anklang gefunden hatte. Danach indessen wurde die erforderliche Ausarbeitung in die eigenen - städtischen - Hände genommen.

Jung und Alt sollen zufrieden sein

Nina Leipersberger, Leiterin der Betreuungseinrichtung, war an der Planung beteiligt und beschrieb im Plenum die Wesenszüge der Modernisierung: Der insbesondere im Vorderbereich vorherrschende Beton wird durch Grünflächen ersetzt; Spielgeräte, welche die motorische Entwicklung fördern, werden dort errichtet, um weitere Teile des Gartens zur attraktiven Erlebnis- und Spielfläche auszugestalten.

Doch nicht nur den Kids im Alter von zwei bis sechs Jahren muss das neue Konzept gerecht werden, sondern durchaus auch den Erwachsenen: Denn es mangelt dem Kiga derzeit an Parkplätzen. Eltern, Besucher und Erzieher weichen aktuell noch auf ein Nachbargrundstück aus - was vor Ort für gelegentlichen Unmut sorgt. Nun sollen drei eigene Stellplätze gebaut werden, die mittels Zaun vom Kiga selbst abgetrennt werden.

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"Mehr Platz haben wir nicht", so Rathauschef Nicklas. Die Parkplatz-Frage beschäftigte derweil auch die Ratsmitglieder: Ob auf der begrenzten neuen Fläche wohl vor allem Besucher oder doch eher die Erzieherinnen selbst ihre Autos abstellen, erfragte etwa FWV-Rat Ralf Giebler. Es gelte die Devise: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", so die Kiga-Leiterin. Und auch Verwaltungschef Nicklas bekräftigte, es sei "lebensnah", dass der Parkplatz wohl zuvorderst vom Personal genutzt werde.

Spielplatz im Park an der Walk wird bald eröffnet

Auch dass die Verwaltung zwar drei Angebote von Spielgeräte-Lieferanten eingeholt hatte - die allesamt das eigentlich gesetzte Kosten-Limit von 50 000 Euro leicht überschritten - , aber lediglich das nun gewählte in den Unterlagen en detail aufgeführt wurde, missfiel einzelnen Räten, wie FWV-Fraktionschef Peter Hüftle monierte: Aus Transparenzgründen halte er dies für erforderlich. "Wir reichen das nach", kündigte Karl Michael Nicklas an.

Ungeduldig warten indes die Kinder der Stadt auch schon auf die Eröffnung des Spielplatzes im Park an der Walk, wie Eva Diem (Aktive) sagte: Dort ist in den vergangenen Monaten für rund 250 000 Euro ebenfalls aufgepeppt worden (wir berichteten). "Ich gehe davon aus, dass er bis zum Sommer hin offen sein wird", so der Bürgermeister.

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