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Heilbronn: FDP-Gemeinderatsfraktion auf Tour durch die jüngste Stadtentwicklung

Die vierköpfige FDP-Gemeinderatsfraktion begutachtete auf einer Rundfahrt durch Heilbronn verschiedene "Baustellen von gestern, heute und morgen". Neben lobenden Worten fielen auch kritische Töne.

Lisa Könnecke
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Lesezeit 1 Min
Auf Tour durch die jüngste Stadtentwicklung: FDP-Gemeinderatsfraktion begutachtet Heilbronner Baustellen
Gottfried Friz (von links), Sylvia Dörr, Nico Weinmann und Michael Link. Start der Baustellentour war das Klimawäldchen auf der Theresienwiese. Foto: Christiana Kunz  Foto: Kunz, Christiana

Die jüngste Stadtentwicklung stand bei einer zweistündigen Busfahrt durch Heilbronn auf der Agenda, zu der die FDP-Stadträte Sylvia Dörr, Gottfried Friz, Michael Link und Nico Weinmann eingeladen haben. Unter dem Motto "Die großen Baustellen von gestern, heute und morgen" wurde an insgesamt fünf Stationen gehalten, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Böckinger Ortsmitte verschmutzt und "ungepflegt"

Auftakt bildete die Haltestelle Sonnenbrunnen im "schönsten Stadtteil Heilbronns", wie es der gebürtige Böckinger, Michael Link, mit einem Augenzwinkern ankündigte. Mit der neuen Ortsmitte sei es zwar gelungen, Alt- und Neu-Böckingen zu verbinden, wenngleich es baulich nicht ideal geworden sei, kritisierte der Stadtrat und verwies unter anderem auf die gegenüber der Gleise hochgezogene Fassade, die wie eine Mauer wirke.

Mit Blick auf den hellen Asphalt räumte Gottfried Friz ein, an hohen Folgekosten hängen zu bleiben. "Es gibt einen großen Bedarf an Säuberungen." Auch Nico Weinmann sprach hinsichtlich überfüllter Mülleimer und Flecken auf dem Boden von einem "ungepflegtem Eindruck", der einen negativen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Menschen mit sich bringe. Ansonsten erachte man das Zentrum als gelungen, waren sich die Stadträte einig.

KI-Innovationspark als "Quantensprung" für Heilbronn

Auf Tour durch die jüngste Stadtentwicklung: FDP-Gemeinderatsfraktion begutachtet Heilbronner Baustellen
Verschmutzte Stufen und Müll am Sonnenbrunnen in Böckingen. Foto: Könnecke  Foto: Lisa Könnecke

Auch ein Halt am Zukunftspark Wohlgelegen wurde eingelegt. Die dortige Ansiedlung des Innovationsparks Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg sieht Weinmann als "Quantensprung", über den sich bisher die wenigsten Heilbronner bewusst seien. "KI ist einer der wenigen Bereiche, in denen wir auf Augenhöhe mit anderen Ländern sind."

Bei Generalsanierung der Dammschule als Brückenbauer fungiert

Weiter ging es bei der Dammschule in der Nordstadt. Stadträtin Sylvia Dörr hob die historische Bedeutung des Gebäudes hervor, das 1908 eingeweiht wurde und somit zwei Weltkriege überstanden hat. Schlagzeilen als "ewige Baustelle" machte die Schule aufgrund ihrer Generalsanierung, die sich über zehn Jahre zog. Eine Zeit, in der die FDP teilweise als Brückenbauer fungiert habe, sagte Gottfried Friz. So musste beispielsweise die Lehrerschaft beruhigt werden, als Bäume als Stützen der Decken eingebaut wurden, nannte der FDP-Kommunalpolitiker ein Beispiel. "Wir sind froh, dass wir durchgehalten haben."

Mit einem Blick auf die Gerhart-Hauptmann-Schule ging es weiter. "Alles was man sich für eine Schule wünscht, ist hier realisiert worden, bis hin zu einem Klassenzimmer im Freien", lobte Friz.

Trappenseeschlösschen: Ein "Schmuckstück" zum Abschluss

Zum Schluss der Tour wurde noch das Trappenseeschlösschen besucht. "Ein Schmuckstück", schwärmte Nico Weinmann. Architektonisch habe man sich in Sachen Brandschutz aber einiges einfallen lassen müssen, so Friz.

 
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