Leser können zwei E-Bikes für zweiwöchigen Test gewinnen

Heilbronn  Bei einer Aktion von der Heilbronner Stimme und Fahrrad Bruckner in Heilbronn können Leser zwei Wochen das E-Bike-Erlebnis testen. Mit dem Rad lässt sich die Region auch gut ein zweites Mal kennen lernen.

Von Marie-Luise Schächtele

Email

Inhaber Alfred (links) und Konstantin Bruckner im Verkaufsraum von Fahrrad Bruckner in Heilbronn-Böckingen. Fotos: dpa, Mario Berger

Die Glocke an der Eingangstür von Fahrrad Bruckner läutet. Kunden treten ein, um sich beraten zu lassen. Die meisten wollen in dem Böckinger Radfachgeschäft ein Pedelec oder E-Bike kaufen. E-Bike ist der Oberbegriff, doch Fachleute unterscheiden: Pedelecs bieten dem Radfahrer nur dann Unterstützung durch einen Elektromotor, wenn er in die Pedale tritt - in der Regel bis 25 Kilometer pro Stunde. E-Bikes wiederum sind Fahrräder, die auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren können. Sie sind zulassungspflichtig.

Fahrradbranche verändert sich

Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Gattungen von Elektrorädern: Mountainbikes, Cityräder, Trekkingräder, Allround-Räder. Zwischen 2000 und 10 000 Euro müssen Kunden in das Radfahren mit Turbo-Power investieren. Auch E-Lastenräder, mit denen um die 100 Kilogramm transportiert werden können, sind in dem Verkaufsraum ausgestellt. Ein Transportmittel, mit dem man auch im Alltag Einkäufe umherfahren kann - und auf die Weise stockendem Verkehr entgehen.

Der Fahrradmarkt, er wird schon seit geraumer Zeit umgewälzt. "Das E-Bike ist das Thema Nummer eins", erklärt Inhaber Alfred Bruckner. Durch die Corona-Krise hat der schon seit Jahren anhaltende Trend zusätzlichen Rückenwind erhalten. Die Nachfrage in der Pandemie sei "Wahnsinn", staunt der Radhändler. Zwar gibt es Elektroräder schon seit 20 bis 30 Jahren, allerdings sei früher die Akkutechnik nicht so gut gewesen, wie Bruckner betont. Man kam nicht besonders weit, aber die Räder waren auch für körperlich Beeinträchtigte gedacht. Fahrrad Bruckner verkauft selbst seit zwölf Jahren Pedelecs und E-Bikes.

Wie es funktioniert

Die neuen Pedelecs sind für jeden gedacht. Es handele sich um "Fahrradfahren mit Unterstützung", erklärt Bruckner. Man kann stufenweise auswählen, wie viel Unterstützung man möchte und wie stark man selbst in die Pedale treten will. Wie beim normalen Rad gibt es verschiedene Gänge, je nachdem, ob man in der Ebene fährt oder einen Berg hinauf muss. Zwischen 100 und 200 Kilometer weit kommt man mit einem E-Bike, für eine Tagestour sollte der Akku reichen. Am Abend kann man ihn an der Steckdose wieder aufladen.

Neues entdecken und schwere Routen fahren

Mit dem Pedelec schaffen Radfahrer Routen, die sie mit ihren normalen Rädern nicht bewältigen würden. Der Trend ziehe sich durch alle Generationen, sagt Bruckner. "Letzte Woche habe ich ein E-Fahrrad an eine Neunjährige verkauft", erzählt er. Auch 15- oder 16-Jährige würden sich nun statt Mopeds Pedelecs zulegen.

Und wo ist das Fahren am Schönsten? Überall, antwortet Bruckner. Die Leute würden jetzt erst merken, wie schön es auch in der Region sei. "Sie kennen sich in der Dominikanischen Republik aus, auf Mallorca, in Italien oder Schweden." In der Corona-Pandemie müssten sie aber erst einmal vor Ort schauen, was es zu entdecken gebe.

Auch Alfred Bruckner ist seit acht Jahren begeisterter E-Bike-Fahrer. Er könne bei Touren mit Freunden, für die er sonst nicht genügend Kondition hätte, mithalten, berichtet er, und drehe mit seiner Frau viele Runden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde treten Pedelec-Fahrer in die Pedale. "Während man früher eine Tagestour geplant hat, fährt man jetzt abends noch 40 Kilometer", sagt Bruckner. "Oder man frühstückt morgens gemütlich und fährt erst dann los." Auch Berge kümmern die E-Bike-Fahrer nicht. Früher hieß es noch: "Wir fahren den Neckar rauf und den Neckar runter." Jetzt werde gesagt, "ob ein Berg dazwischen ist, interessiert mich nicht", sagt Bruckner.

Üben, üben, üben

Das E-Bike motiviert, statt mit dem Auto Ausflüge mit dem Fahrrad zu machen. Weil das Elektrorad nicht nur ein Fortbewegungsmittel für die Freizeit, sondern auch ein Verkehrsmittel ist, könnte es auf dem Weg zur Arbeit oder zum Bäcker das Auto ablösen, wenn es sich weiter so stark verbreitet wie derzeit. Sonst steige man verschwitzt aus dem Auto. Anders beim E-Bike: Man steuere selbst, wie sehr man sich anstrengen müsse, erklärt der Radexperte.

Und wie risikoreich ist das Fahren? "Man muss das Fahrradfahren mit Pedelec oder E-Bike üben", sagt Bruckner. "Kunden, die sagen, sie können Rad fahren, müssen trotzdem das Bremsen üben", sagt er. Denn die Bremsen sind sehr leistungsstark. Außerdem müsse man sich auf jeden Fall von einem Fachhändler beraten lassen, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich ein Elektrorad zuzulegen.


Zwei E-Bikes für zweiwöchigen Test gewinnen

Wer will das Fahren mit einem Elektrorad ausprobieren? Die Heilbronner Stimme und Fahrrad Bruckner verleihen zwei Pedelecs für einen zweiwöchigen Test. Vom 5. bis 19. August erhalten zwei Leser passende Räder und können sie ausgiebig testen. Wir berichten in der Heilbronner Stimme und online auf www.stimme.de ausführlich über die Touren, Erlebnisse und persönlichen Erfahrungen der Gewinner. Wer mitmachen will, schickt bis einschließlich Freitag, 31. Juli, eine E-Mail mit dem Stichwort „E-Bike-Test“ an kollektive@stimme.de. Schreiben Sie uns, warum Sie die E-Bikes gerne testen wollen und geben Sie Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihr Alter an. Sie können sich auch gerne als Paar bewerben.

 

Leser können zwei E-Bikes für einen zwöchigen Test gewinnen
Leser können zwei E-Bikes für einen zwöchigen Test gewinnen

Kommentar hinzufügen