Sohn mit Schusswaffe bedroht: SEK rückt aus

Leonberg 

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Mit dem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei und der Festnahme eines 45-jährigen Mannes endete in der Nacht zum Freitag, 23. Juli, eine Bedrohungssituation in der Mahdentalstraße in Leonberg. Wie die Polizei mitteilt, meldete sich gegen 1 Uhr eine Bekannte eines 17-Jährigen bei der Polizei, nachdem dieser ihr berichtet hatte, von seinem Vater nach einer Meinungsverschiedenheit mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein. Dabei habe er ihm eine Pistole in den Mund gesteckt. Mehrere Streifenbesatzungen umstellten daraufhin das Wohnhaus und sperrten den betroffenen Bereich ab. Nachdem es dem 17-Jährigen gegen 3 Uhr gelungen war, das Haus in einem unbemerkten Augenblick zu verlassen, wurde der leicht alkoholisierte 45-Jährige kurze Zeit später durch Beamte des  Spezialeinsatzkommandos widerstandslos festgenommen. Der unverletzte Jugendliche wurde in ärztliche Obhut übergeben. In der Wohnung des 45-Jährigen stellten die Einsatzkräfte zwei Schreckschusswaffen sicher. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.