Kinder verlaufen sich: Rettungs- und Suchaktion an der Autobahn verläuft glimpflich

BAB81/ Asperg/ Ludwigsburg  In der Nacht auf Mittwoch suchten Polizei und Feuerwehr nach zwei Kindern im Bereich der Bundesautobahn 81 im Bereich Ludwigsburg und Asperg. Sie hatten sich verlaufen. Das Mädchen verletzte sich dabei schwer. Nach bangen Stunden konnten die Rettungskräfte beide finden.

Von unserer Redaktion
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Wie die Polizei mitteilt, meldete sich am 21. September gegen 21.05 Uhr über Notruf ein 14-Jähriger, dass er sich zusammen mit einer 13-Jährigen verlaufen habe und sie den Rückweg nicht mehr finden würden. Die Kinder waren zusammen mit Angehörigen bei einem Schnellrestaurant auf dem Gelände eines großen Einkaufszentrums im Industriegebiet "Tammerfeld" gewesen und hatten diese aus den Augen verloren. Im weiteren Verlauf gingen die beiden entlang der BAB81 in Richtung Asperg. Im Bereich eines kleinen Waldes verloren sie die Orientierung und meldeten sich über Notruf bei der Rettungsleitstelle. Noch während des Gesprächs geriet die 13-Jährige vermutlich in eine psychische Ausnahmesituation, stürzte und zog sich eine Kopfverletzung zu. Aufgrund der Verletzung  wurde sie bewusstlos.

Polizei und Feuerwehr suchten, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber, mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften das schwer zugängliche Gebiet ab, während die Rettungsleitstelle telefonischen Kontakt zu dem 14-Jährigen hielt. 

13-Jährige in Lebensgefahr

Gegen 22 Uhr entdeckte ein Feuerwehrmann die Kinder Höhe Asperg in der Nähe der Autobahn und konnte Rettungskräfte an die Stelle heranführen. Die 13-Jährige, die sich zwischenzeitlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort erfolgreich reanimiert werden. Der Rettungsdienst brachte sie und den 14-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Rettungsaktion leuchtete der Polizeihubschrauber das Areal aus und die Polizei musste aufgrund der Vielzahl an Rettungsfahrzeugen zwei Fahrstreifen auf der Autobahn sperren.