Nach Überfällen auf ein Tabakgeschäft und eine Tankstelle in Bietigheim-Bissingen sucht Kripo Zeugen

Bietigheim-Bissingen  Im Dezember erbeutete ein unbekannter Täter in einem Tabakwarengeschäft im Bahnhof Bietigheim-Bissingen einen dreistelligen Bargeldbetrag. Die Kripo geht davon aus, dass derselbe Täter Ende Januar versuchte, in einer Tankstelle Geld zu erpressen. Für Hinweise wurde eine Belohnung ausgesetzt.

Von unserer Redaktion
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Bei einem Überfall auf ein Tabakwarengeschäft im Bahnhof Bietigheim-Bissingen hatte ein bislang unbekannter Täter am 6. Dezember 2020 einen dreistelligen Bargeldbetrag erbeutet. Nun vermutet die Kriminalpolizei Ludwigsburg, dass die versuchte räuberische Erpressung in einer Tankstelle im Gröninger Weg am 24. Januar ebenfalls auf das Konto des Unbekannten geht:

Im Verkaufsraum der Tankstelle gab der Täter vor, eine Packung Zigaretten kaufen zu wollen. Als die Verkäuferin die Ware übergeben wollte, forderte er sie daraufhin auf, ihm Bargeld zu geben. Er unterstrich seine Forderung mit einem Griff an den Hosenbund und vermittelte der Verkäuferin dadurch, eine Waffe zu tragen und diese herauszuholen. Als die Verkäuferin drohte, die Polizei zu verständigen, ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete ohne Beute.

Polizei veröffentlicht Fotos der Überwachungskamera

Zu dem Überfall auf das Tabakwarengeschäft hatte sich die Polizei bereits mit Fotos des Täters an die Öffentlichkeit gewandt. Nun werden über diesen Link auch Fotos der Überwachungskamera der Tankstelle im Gröninger Weg veröffentlicht, die den Täter am 24. Januar zeigen. Der Unbekannte trug dabei eine schwarze Mund-Nasen-Maske, einen blauen Kapuzenpullover, darüber eine dunkle Jacke mit Mercedes-Emblem auf der linken Brustseite und dunkle Handschuhe sowie Schuhe mit hellen/weißen Schnürsenkeln.

Im Fall des Überfalls auf das Tabakwarengeschäft wurde von privater Seite eine Belohnung von 300 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.