"Familienbetrieb" soll schwunghaften Handel mit Drogen betrieben haben

Aalen 

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Ein 59-jähriger Mann aus einem Stadtteil von Aalen (Ostalbkreis) soll in einem "Familienbetrieb" einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmittel betrieben haben. Nicht nur der 59-Jährige, sondern auch sein 80-jähriger Vater, zwei Söhne im Alter von 20 und 22 Jahren sowie ein 29-jähriger Verwandter waren nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden in den Betäubungsmittelhandel eingebunden, wie Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei am Freitag gemeinsam mitteilten.

Bei mehreren Wohnungsdurchsuchungen konnten in den vergangenen Tagen fast 1,5 Kilogramm Haschisch, knapp ein Kilogramm Kokain, 450 Gramm Amphetamin sowie geringe Mengen Marihuana sichergestellt werden. Zudem wurden durch die Polizeibeamten noch Bargeld im vierstelligen Bereich sowie ein hochwertiges Auto beschlagnahmt.

Mit den Durchsuchungsmaßnahmen und der erfolgten Festnahme des 59-jährigen mutmaßlichen Haupttäters konnte damit ein durchorganisierter und funktionierender Betäubungsmittelhandel zerschlagen werden, heißt es im Polizeibricht.

Der mutmaßliche Haupttäter sitzt bereits in Haft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Rauschgiftermittlungsgruppe des Kriminalkommissariats Aalen dauern an.