Wasserleiche aus der Tauber geborgen

Von unserer Redaktion und dpa

Tauberbischofsheim  Eine weibliche Leiche wurde am Mittwochnachmittag aus der Tauber geborgen. Möglicherweise handelt es dabei um das seit Januar vermisste 13-jährige Mädchen aus Tauberbischofsheim. Gewissheit soll die Obduktion der Leiche geben.

Tagelang suchte die Polizei im Januar nach einem vermissten 13-jährigen Mädchen. Noch ist nicht zweifelsfrei geklärt, ob es sich bei der Leiche um die Vermisste handelt. Foto: Archiv/HSt

Am Mittwochnachmittag wurde eine weibliche Leiche aus der Tauber geborgen, die bereits seit längerer Zeit im Wasser lag. Ein Spaziergänger hatte der Polizei gegen 12.45 Uhr gemeldet, dass im Bereich der Tauberbrücke zwischen Hochhausen und Werbach ein menschlicher Körper an einem Ast hängt.

Trotz des hohen Pegelstands und der hochwasserbedingten Strömung der Tauber gelang es der Feuerwehr gemeinsam mit dem Flussamt, den Leichnam zu bergen. Aufgrund der Bekleidung und der längeren Liegezeit der Leiche könnte es sich nach Angaben der Polizei um das seit 9. Januar 2019 vermisste 13-jährige Mädchen aus Tauberbischofsheim handeln. Zweifelsfreie Gewissheit hierzu werden nur weitere Identifizierungsmaßnahmen und eine Obduktion geben können.


Update vom 27. Mai 2019: Bei einem tot aus der Tauber geborgenen Mädchen handelt es sich um eine seit Januar vermisste 13-Jährige aus Tauberbischofsheim. Das habe eine Gen-Analyse ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Bei der Obduktion wurden demnach keine Anzeichen für Gewalt entdeckt. Die 13-Jährige war damals laut einer Zeugenaussage von einer Brücke in den Fluss gefallen. Ein Spaziergänger hatte den Leichnam vergangene Woche nahe Tauberbischofsheim entdeckt.