Ultraleichtflugzeug abgestürzt - Pilot tot

Von Jürgen Kümmerle

Mosbach 

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Mosbach-Lohrbach ist am Mittwochabend der 38 Jahre alte Pilot ums Leben gekommen. Obwohl zahlreiche Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei schnell am Absturzort waren, konnte dem Piloten nicht mehr geholfen werden, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Der Mann starb vermutlich unmittelbar beim Absturz seiner Maschine. 

Nach Angaben von Roland Schweizer, Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, war der Pilot im Landeanflug auf den Flughafen Mosbach-Lohrbach. Die einsitzige Maschine sei rund 800 Meter nach dem Start vom Flugplatz Mosbach-Lohrbach auf ein Feld bei Waldbrunn gekracht.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung werde für die Ermittlungen der Unfallursache hinzugezogen. Ziel ist es herauszufinden, wie es zu dem Unglück kam. Das Wrack wurde sichergestellt und noch in der Nacht abtransportiert.

Mehrere Abstürze innerhalb weniger Wochen

Beim Absturz eines Segelflugzeuges im Mai in der Nähe von Mosbach-Reichenbuch kam der 73-jährige Pilot ums Leben. Foto: Archiv/Kümmerle

Erst Ende Mai war ein 73-Jähriger Pilot eines Segelflugzeugs beim Landeanflug auf den Flughafen Mosbach-Lorbach ums Leben gekommen.

Im Südwesten hatten es zuletzt wiederholt Abstürze von Kleinflugzeugen mit Todesfällen gegeben. So kam am 24. April der 66 Jahre alte Pilot eines Kleinflugzeugs in einem Ortsteil von Obersontheim (Kreis Schwäbisch Hall) bei einem Absturz ums Leben. Er hatte auf einem Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge Start- und Landeübungen gemacht.

Am 15. April waren zwei Piloten im Alter von 74 und 76 Jahren gestorben, als ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug bei Schwäbisch Hall in der Luft zusammenprallten.