Ex-Zivi als Tatverdächtiger gefasst

Mosbach/Limbach  Mosbach/Limbach - Knapp zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod der 46 Jahre alten Sabine Jauch in Limbach hat die Polizei einen 23 Jahre alten Mann gefasst. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft hat er die Tat gestanden.

Email

Der gewaltsame Tod der 46 Jahre alten Sabine Jauch in Limbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ist nach knapp zehn Monaten aufgeklärt. Ein 23 Jahre alter Mann habe die Tat gestanden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Mosbach mit. Er war am Montagabend festgenommen worden.

Der 23-Jährige hatte zwischen November 2010 und Juli 2011 als Zivildienstleistender in der Behinderteneinrichtung gearbeitet, in der die 46-Jährige als Ausbilderin angestellt gewesen war.

Motiv

Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. „Da gibt es noch weitere Ermittlungen“, sagte eine Polizeisprecherin. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler unter anderem mit einer DNA-Probe, die sie am Tatort gefunden hatten.

 

 

Die Frau war am 24. Dezember 2011 tot in ihrer Wohnung entdeckt worden, die Tat soll bereits am 23. Dezember geschehen sein. Die Leiche wies tödliche Schädelverletzungen auf. Der Vater der 46-Jährigen hatte die Polizei alarmiert, nachdem ihn seine alleine lebende Tochter an Heiligabend nicht wie vereinbart besucht hatte.

Das Auto der Frau wurde damals auf einem Parkplatz nahe der Elz gefunden. Das Verbrechen hatte der Polizei zunächst Rätsel aufgegeben, auch weil der Täter eine große Menge Bargeld, die im Haus deponiert war, liegenlassen hatte.

Zeitweise arbeiteten mehr als 30 Beamte an dem Mordfall. Er wurde auch in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ vorgestellt, um Hinweise auf den Täter zu bekommen. lsw/red

 


Mord in Limbach-Krumbach - 24.12. auf einer größeren Karte anzeigen