Tatverdächtiger fünf Jahre nach Einbruch ermittelt

Kirchardt 

Ein 23-Jähriger konnte aufgrund eines DNA-Treffers an einem Tatort nach über fünf Jahren als dringend Tatverdächtiger ermittelt werden. Der junge Mann, der aufgrund einer gefährlichen Körperverletzung zurzeit einen festen Wohnsitz in einer Justizvollzugsanstalt hat, war nach derzeitgem Kenntnisstand der Polizei in der Nacht zum 1. Februar 2014 in einen Lagerraum eines Einfamilienhauses in Kirchardt eingedrungen und hatte dort einen Laubsack angezündet. Das Feuer ging damals von alleine au, so dass kein größerer Schaden entstand. 

Vor dieser Tat wurden im Garten hinter dem Gebäude eine Vogeltränke, eine Wäschespinne und andere Dinge zerstört. Das Motiv des polizeibekannten Mannes ist völlig unklar, zumal er die Bewohner des Hauses nicht kannte. Der angerichtete Sachschaden wurde auf rund 6.000 Euro beziffert.

Da er der Drogenszene zugehört schließen die Ermittler nicht aus, dass er unter starkem Drogeneinfluss stand. Am Tatort konnte die Polizei eine DNA-Spur sichern. Vor einigen Monaten wurde der Mann nach einer Messerstecherei erkennungsdienstlich behandelt, wozu auch eine Speichelprobe gehörte. Die Auswertung ergab nun eine Übereinstimmung mit der gefundenen DNA-Spur.