Drei Schwerverletzte bei Unfall

Bretzfeld  Bei einem Unfall auf der L1089 bei der A6-Anschlussstelle Bretzfeld sind die drei Insassen der beteiligten Fahrzeuge schwer verletzt worden. Die Landesstraße war im Bereich der Anschlussstelle großflächig von Trümmerteilen übersät und gesperrt.

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Am Freitagabend gegen 22.25 Uhr verließ eine 51-Jährige mit ihrem VW die Autobahn A 6 an der Anschlussstelle Bretzfeld und wollte nach links in Richtung Bretzfeld einbiegen. Dabei übersah sie einen 19-jährigen, welcher mit seinem BMW von Bretzfeld in Richtung Schwabbach unterwegs war. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden diese weit in Fahrtrichtung des BMW geschleudert. Eines der Fahrzeuge blieb in Folge des Zusammenpralls mitten auf der Straße auf dem Dach liegen, das andere einige Meter entfernt im Graben.

Die 51-jährige befand sich alleine im PKW und wurde schwerverletzt. Der 19-jährige BMW-Fahrer, welcher laut  Zeugenaussagen angeblich mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war, und sein 22-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls schwer verletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Kommandant der Bretzfelder Feuerwehr, Jürgen Landenberger, kann über den Ablauf des Unfalls nur mutmaßen. „Die Fahrerin des einen Wagens kam von der Autobahn und wollte wohl Richtung Bretzfeld abbiegen. Von dort kam der andere Fahrer.“ Im Einmündungsbereich seien die Autos dann zusammengeprallt. Das beachtliche Trümmerfeld deute auf hohe Geschwindigkeit hin, zudem sei das aus Bretzfeld kommende Fahrzeug komplett zerstört. Bevor es auf dem Dach liegen blieb, prallte es gegen einen Baum. „Sowas hab ich noch nicht gesehen“, sagt Landenberger.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beträgt ca. 60.000 Euro. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein amtlich anerkannter Sachverständiger hinzugezogen. Die Landesstraße war für die Aufräumarbeiten und die Untersuchung des Unfalls bis 04.30 Uhr voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Rund 40 Feuerwehrleute aus Bretzfeld und Öhringen waren im Einsatz. Die Feuerwehr unterstützte die Einsatzmaßnahmen am Unfallort durch Absicherung der Unfallstelle und der Einrichtung einer örtlichen Umleitung. Vom Rettungsdienst waren 3 RTW und 2 NAW an der Unfallstelle.