Polizei warnt vor Geldwechsel-Betrügern

Zweiflingen/Walldürn 

Mal wieder eine neue Masche probieren derzeit Betrüger aus. Im Hohenlohekreis hielten am Donnerstagabend, gegen 18.30 Uhr, zwei Männer mit auf der Strecke zwischen Zweiflingen-Friedrichsruhe und der Kochertalstraße eine Autofahrerin an. Die Unbekannten gaben vor, dringend tanken zu müssen und fragten die 36-Jährige, ob sie hierzu rumänische Lei in Euro wechseln könne.

Die Frau ging zum einen von einer Notlage aus und ließ sich zum anderen einreden, dass sie bei dem Geschäft einen kleinen Gewinn erzielen würde. Daher willigte sie ein und tauschte 350 Euro gegen 2.000 Lei. Später stellte sich heraus, dass es sich um alte Lei handelte, die gar nicht mehr verwendet werden, also wertlos sind.

Die Betrüger waren mit einem Audi A6 mit bulgarischem Kennzeichen unterwegs und sprachen relativ gut Deutsch und Französisch. Zwei Stunden später wurde auf der B27 bei Walldürn eine 36-jährige Autofahrerin angehalten. Auch sie wurde aufgefordert, rumänische Lei zu wechseln, weil ihre Gesprächspartner angeblich dringend tanken müssten. Die Frau ließ sich allerdings nicht auf das angebotene Geschäft ein und verständigte stattdessen die Polizei. Daraufhin kamen Beamte des Polizeireviers Buchen vor Ort und kontrollierten die Insassen des blauen VW Passat mit bulgarischen Kennzeichen sowie die ebenfalls dort angetroffenen Passagiere eines silbernen VW Golf mit rumänischer Zulassung.

Beide Autos hatten noch ausreichend Sprit in den Tanks. Im Golf fanden die Polizeibeamten zwei Geldbörsen mit 22 1000-Lei-Scheinen, die ebenfalls zu der Sorte gehören, die keine Gültigkeit mehr haben. Das Geld wurde beschlagnahmt.

Wie sich herausstellte, ist einer der Rumänen bereits wegen Betrugs polizeibekannt.