17-Jähriger mit Schusswaffe soll Mitschüler nicht bedroht haben

Öhringen 

Einen Tag nach der angeblichen Androhung eines 17-jährigen Schülers der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen hat sich nach Angaben der Ermittler ein anderer Sachverhalt ergeben. Wie das Polizeipräsidium Heilbronn und die Staatsanwaltschaft Heilbronn mitteilten, habe es keine ausgesprochene Bedrohung gegenüber Mitschülern gegeben. In einer ersten Pressemitteilung hieß es, dass der Schüler damit gedroht habe, "alle umzulegen".

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll der 17-Jährige seinen Mitschülern eine zuvor besorgte Schreckschusswaffe gezeigt und mit dieser geprahlt haben. Die Mitschüler meldeten dies umgehend dem Schulleiter, der seinerseits die Polizei verständigte. Die Polizeibeamten trafen den 17-jährigen Schüler in der Schule an und konnten ihn widerstandslos festnehmen.

Der Schüler befindet sich mittlerweile in stationärer ärztlicher Behandlung.