Polizei gelingt Schlag gegen mutmaßliche Taschendiebe

Völklingen/Heilbronn 

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Am Donnerstag wurden in Völklingen (Saarland) nach intensiven Ermittlungen, die von der Kriminalpolizeidirektion Heilbronn und dem Landeskriminalamt Saarland geführt wurden, bei Durchsuchungen mehrerer Objekte acht Personen im Alter von 22 bis 38 festgenommen. Auf die Spur der Täter kamen die Ermittler der Kriminalpolizei Heilbronn, nachdem es beginnend ab Dezember 2020 zu einer Häufung von Taschendiebstählen im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn gekommen war. Hierauf wurden die weiteren Ermittlungen beim Arbeitsbereich für Seriendelikte zentralisiert, wo umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet wurden, die schlussendlich zur Festnahmeaktion, wie die Staatsanwaltschaft Mosbach, das Landeskriminalamt Saarland und das Polizeipräsidiums Heilbronn am Freitag gemeinsam mitteilten.

Vier der Festgenommenen, die im Fokus der Heilbronner Ermittler standen, sollen mindestens 39 Mal an unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in Supermärkten Brieftaschen von Kunden entwendet und später in mindestens fünf Fällen mit den erbeuteten Bankkarten unberechtigte Abhebungen an Geldautomaten getätigt haben. Unter anderem werden ihnen Taten im Neckar-Odenwald-Kreis, im Landkreis Heilbronn, im Stadtgebiet Heilbronn sowie im Main-Tauber-Kreis zugeordnet.

Die acht Tatverdächtigen, vier Frauen und vier Männer, wurden aufgrund der von den Staatsanwaltschaften Mosbach und Saarbrücken beantragten und durch die Amtsgerichte Mosbach und Saarbrücken erlassenen Haftbefehle vorgeführt. Die Haftrichter setzten alle Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls in Vollzug. Die Tatverdächtigen wurden daraufhin in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.