Mehrere Unfälle auf der A6

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Am Dienstagnachmittag (27.04.) sind auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen Bad Rappenau und Heilbronn mehrere Verkehrsunfälle passiert, wie die Polizei mitteilte. Gegen 16.40 Uhr prallte ein LKW bei Heilbronn auf einen am Stauende stehenden Sattelzug. Der 55-jährige Fahrer hatte wohl nicht rechtzeitig bemerkt, dass die Fahrzeuge vor ihm zum Stillstand gekommen waren. Trotz eines eingeleiteten Notbremsmanövers und dem Versuch nach rechts auszuweichen, konnte der Mann eine Kollision nicht mehr verhindern. Der 55-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen, der Fahrer des stehenden Sattelzuges blieb unverletzt. Bei dem Zusammenstoß der beiden LKW entstanden Schäden in Höhe von rund 155.000 Euro, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten blieben der mittlere und der rechte Fahrstreifen bis etwa 23 Uhr gesperrt.

Wegen des sich durch die Fahrstreifensperrung bildenden Rückstaus, kam es in der Folge zu zwei weiteren Auffahrunfällen. Gegen 17.20 Uhr fuhr ein 55-Jähriger auf Höhe von Bad Rappenau in seinem Skoda auf einen am Stauende stehenden Transporter auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen davorstehenden Sattelzug geschoben. Der Fahrer des Skodas wurde ebenso wie der 51 Jahre alte Fahrer des Transporters bei dem Unfall verletzt. Beide Männer wurden in Krankenhäuser gebracht. Am Skoda und dem Transporter entstanden wirtschaftliche Totalschäden, die auf insgesamt rund 100.000 Euro geschätzt werden. Am Sattelzug blieben die Schäden dagegen gering.

Knapp eine Stunde später krachte es am Stauende erneut. Eine 41-Jährige musste auf Höhe von Heilbronn ihren Audi wegen des Staus anhalten. Ein 52-Jähriger reagierte zu spät und fuhr wohl aufgrund des zu geringen Abstands mit seinem Jeep auf den Audi auf. Die Frau und ihr 10-jähriger Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Jeeps blieb unverletzt.