Besuchsstopp nach Bombendrohung am SLK-Klinikum wieder aufgehoben

Heilbronn  Aufgrund einer Bombendrohung wurde am SLK-Klinikum in Heilbronn am Donnerstag ein Besuchsstopp verhängt. Inzwischen ist er aufgehoben.

Von Jürgen Kümmerle
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Wegen einer Bombendrohung war die Polizei am Heilbronner SLK-Klinikum im Einsatz. Foto: Jürgen Kümmerle

Am Donnerstagnachmittag ist beim SLK-Klinikum Gesundbrunnen in Heilbronn eine Bombendrohung eingegangen. Laut Carsten Diemer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, rief ein bislang Unbekannter bei der Klinik an und nannte mehrfach das Wort „Bombe“. Knapp 30 Minuten nach dem Anruf sei die Polizei informiert worden, die zeitweise mit acht Streifenwagen vor Ort war.

„Bei einer Bombendrohung greift bei uns ein internes Prozedere“, sagte SLK-Geschäftsführer Thomas Weber. Es werde ein Einlassstopp verhängt, Operationen würden nicht mehr begonnen und der Rettungsdienst dürfe nicht einfahren. Über die Motivation des Anrufers ist Weber nichts gekannt.

Zwei Stunden nach der Bombendrohung durften die Besucher das Krankenhaus wieder betreten. Vor dem Gebäude hatte sich zwischenzeitlich eine größere Menschenmenge versammelt.
Carsten Diemer sagte, dass beim Anruf die Nummer einer Münchener Firma angezeigt wurde. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Rufnummer mit einem Programm verfälscht und eine andere Nummer angezeigt wurde. Die Ermittlungen dauern an.