Zahlreiche Unfälle mit Tieren auf Autobahnen

Region 

Mehrere tausend Euro Sachschaden, zwei tödlich verletzte Jagdhunde und drei tote Wildschweine sind die Folgen mehrerer Unfälle, die sich am Wochenende auf Autobahnen und Straßen in der Region ereigneten. 

Drei Zusammenstöße auf der A81

Gleich drei Unfälle innerhalb kurzer Zeit wurden der Polizei auf der A81 in Höhe Großbottwar gemeldet. Gegen 10.25 Uhr verfolgte ein Hund ein Wildschwein. Beim Queren der Autobahn wurde der Vierbeiner von einem Ford erfasst und tödlich verletzt. Nur eine Stunde später kam es an derselben Stelle zu einem identischen Unfall. Auch hier prallte ein Fordfahrer mit einem Jagdhund zusammen. Der Vierbeiner starb ebenfalls an den Folgen.
 
Wenige Minuten vor dem zweiten Unfall war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Wildschwein und einem Chrysler gekommen. Das Tier überlebte den Zusammenprall nicht; am Auto entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. 
 
Wildschwein von Auto und Bus erfasst

Am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr rannte auf Gemarkung Weinsberg ein Wildschwein auf den rechten Fahrstreifen der in Richtung Würzburg führenden A81 und kollidierte mit einem Auto. Das Tier wurde weggeschleudert, rannte schwer verletzt zurück auf die Autobahn und wurde von einem Reisebus erfasst. Diesen Zusammenstoß überlebte das Tier nicht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Auf der A6 kam es in der Nacht zum Samstag, kurz nach Mitternacht, zwischen dem Weinsberger Kreuz und Neckarsulm in Fahrtrichtung Mannheim ebenfalls zu einem Unfall zwischen einem Wildschwein und einem Auto. Der Schaden am Fahrzeug beträgt rund 500 Euro. Ob das Wildtier dabei getötet wurde, ist laut Polizei unklar.

Auf der Landstraße 1110 bei Kirchardt rannte am Sonntag gegen 20.20 Uhr ein Wildschwein über die Fahrbahn und prallte mit einem Toyota zusammen und wurde dabei getötet. Die Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. red