Rettungshundestaffel soll Ehmetsklinge absuchen

Von Heike Kinkopf

Zaberfeld 

Nach dem Unglück auf dem Zaberfelder Stausee Ehmetsklinge bleibt der 25-Jährige verschwunden. Am Samstag sollen Leichensuchhunde eingesetzt werden.

Bis die Suche nach dem Vermissten am Donnerstag eingestellt wurde, suchten auch Taucher nach dem 25-Jährigen.

Die Rettungshundestaffel aus Freiburg hat sich für Samstag in Zaberfeld angekündigt. „Wenn der Mann bis dahin nicht aufgetaucht ist, werden Leichensuchhunde eingesetzt“, sagt Frank Belz, Sprecher des Heilbronner Polizeipräsidiums.

Die speziell ausgebildeten Tiere seien auch in der Lage, Leichen zu erschnüffeln, die sich unter Wasser befinden. Die Hunde sollen auf Booten über den See gefahren werden und möglichen Spuren nachgehen. An den Stellen, an denen sie anschlagen, werden laut Belz Bojen gesetzt und die Taucher suchen gezielt diese markierten Gegenden ab. Der Badebetrieb bleibt nach Auskunft der Kommune bis auf Weiteres verboten.

Der 25 Jahre alte Mann war am Montagnachmittag aus einem Schlauchboot gefallen. Bis Mittwochnachmittag suchten Taucher der Polizei und der Feuerwehr nach dem Mann. Ohne Erfolg.