Großeinsatz am Weissenhof-Klinikum

Weinsberg  Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften und Feuerwehr ist es am Montagmorgen im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg gekommen. Ein Patient hatte randaliert.

Von Adrian Hoffmann
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Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften und Feuerwehr ist es am Montagmorgen um kurz nach 10.30 Uhr im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg gekommen. Ein Patient hatte randaliert. 
Die Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Adrian Hoffmann

Offenbar hatte sich ein Patient der Psychiatrie in einem Zimmer verbarrikadiert und randaliert. In der Folge musste nach Angaben der Geschäftsleitung die Tür aufgebrochen und Reizgas versprüht werden, um die Situation in den Griff zu bekommen. Nach Informationen unserer Redaktion hatten mehrere Patienten und auch Pflegekräfte das Tränengas eingeatmet.

Rettungsdienste und Feuerwehr reagierten schnell. Sie rückten in großer Zahl an. „Ein großes Dankeschön an die Einsatzkräfte“, sagt Andreas Breitmayer, stellvertretender Klinik-Geschäftsführer. Es sei wichtig, vorsorglich zu agieren.

Der Patient, der randaliert hatte, war schnell unter Kontrolle gebracht. Er soll damit gedroht haben, sich umzubringen. Er wurde nach Angaben des Leitenden Notarztes vor Ort leicht verletzt, wie auch ein Pfleger, der in der Hektik umgeknickt war – beide wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Das Einatmen des Reizgases hatte für die Betroffenen keine gesundheitlichen Folgen; außer die kurzfristige Reizung der Atemwege, wie ein Sanitäter berichtete. Breitmayer: „Es gab viel Aufregung, aber jetzt ist alles wieder ruhig.“