Fall Löwenstein: Polizisten setzen erneut Metalldetektoren ein

Löwenstein  Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Margot M. sind Polizisten der Bereitschaftspolizei am Donnerstag mit Metalldetektoren in der Umgebung der Evangelischen Tagungsstätte aktiv gewesen.

Von Adrian Hoffmann
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Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Margot M. sind Polizisten der Bereitschaftspolizei am Donnerstag mit Metalldetektoren in der Umgebung der Evangelischen Tagungsstätte aktiv gewesen. Die bisherigen Ermittlungen machten dies erforderlich, teilt die Heilbronner Polizei auf Anfrage vage mit. Mutmaßlich geht es um die Suche nach der Tatwaffe.

Wie berichtet war die Margot M., 59-jährige Service-Mitarbeiterin der Tagungsstätte, im März auf dem Weg zu ihrem Auto erstochen worden - wenige Meter neben dem Eingang zur Tagungsstätte.

Die Ermittler der Sonderkommission „Löwe“ hatte früh den Verdacht, dass der getrennt lebende und wie das Opfer ebenfalls in Eschenau wohnhafte Ehemann (62) für die Tat infrage kommen könnte. Wenige Wochen später wurde er festgenommen, da sich die Hinweise verdichteten. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft.

Bei den Ermittlungen waren bereits zuvor Metalldetektoren eingesetzt worden. Polizeitaucher suchten umliegende Gewässer ab. Sie blieben allerdings erfolglos. Ob es am Donnerstag konkrete Ergebnisse gab, dazu äußerte sich ein Sprecher der Polizei bislang nicht.