Dutzende tote Fische in Untergruppenbach

Heilbronn  Die Feuerwehr war am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot am Gruppenbach im Einsatz. Mehrere Fische sind dort verendet. Nach einer ersten Wasseruntersuchung geht man von einer natürlichen Ursache aus.

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Die Feuerwehr war am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot am Gruppenbach im Einsatz. Mehrere Fische sind dort verendet. Eine erste Wasseruntersuchung gibt inzwischen Hinweise auf eine natürliche Ursache.

Das Ausmaß des Fischsterbens sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. In Donnbronn wurden am Abend Wasserwerte gemessen. Auch Kreisbrandmeister Uwe Vogel war vor Ort.

Zuächst konnte der Kreisbrandmeister keine Angaben machen. In Donnbronn suchten Feuerwehr und Polizei nach einer möglichen Ursache. Dietmar Mantsch vom Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt bei der Heilbronner Polizei ordnete die Geschehnisse ein. "Das kann auch eine natürliche Ursache haben", sagt er zu Beginn seiner Untersuchung - mangelnder Sauerstoff im Wasser aufgrund der Wärme und Hitze dieser Tage.

Der Untergruppenbacher Bürgermeister Andreas Vierling gab nach den ersten Untersuchungen des Wassers Entwarnung. Wahrscheinlich ist eine natürliche Ursache Schuld an dem Fischsterben. Feuerwehr, Landratsamt, Polizei und Gemeinde entnahmen gemeinsame Wasserproben, die keine Auffälligkeiten ergaben. Die Feuerwehr wird in der Nacht noch Wasser zuführen, um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Insgesamt sind rund 40 bis 50 tote Fische gefunden worden.

>>> Mehr: Im April waren bei einem Gift-Unfall in Schozach zahlreiche Fische verendet.


Adrian Hoffmann

Adrian Hoffmann

Reporter

Adrian Hoffmann ist Redakteur im Reporterteam der Heilbronner Stimme. Diese Einheit berichtet über das tagesaktuelle Geschehen in der Region und kümmert sich um investigative Recherchen.