Dank Röntgentechnik: Zoll findet 28 Kilo Marihuana

Heilbronn/Flörsheim am Main Heilbronner Zollbeamte haben 28 Kilogramm Marihuana entdeckt. Das Rauschmittel befand sich in fünf Paketen. Fahndern gelang es anschließend, den Empfänger der Lieferung ausfindig zu machen.

Dieses Röntgenbild führte zum Verdacht und schließlich zum Fund von 28 Kilogramm Marihuana. Foto: Hauptzollamt Heilbronn

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann aus Flörsheim am Main (Hessen). Der 32-Jährige wurde inzwischen festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Hauptzollamt Heilbronn am Mittwoch gemeinsam mitteilten.

Bei der Kontrolle der Postpakete durch Zollbeamte auf dem Gelände eines Postdienstleisters erweckten die Röntgenbilder der fünf gleichartigen Pakete sofort Verdacht. Gewissheit bestand unmittelbar nach dem Öffnen des ersten Pakets, als der typisch starke Geruch des Rauschmittels in die Nasen der Zollbeamten stieg.

Im Rahmen von kriminaltaktischen Maßnahmen war es den Fahndern dann gelungen, den Empfänger ausfindig zu machen. Er soll zwei Pakete abgeholt haben. Zwei weitere Pakete sollen an ihn adressiert gewesen sein. Zwecks weiterer Ermittlungen wurden die Pakete im Anschluss an die hessischen Fahnder übergeben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Der Straßenverkaufswert der Drogen beläuft sich auf rund 280.000 Euro.