DNA-Spur führt ein Jahr später zu Tatverdächtigem

Brackenheim 

Dass eine gute Spurensuche und -sicherung zur Aufklärung einer Straftat beitragen kann, zeigte sich erneut an einem Fall in Brackenheim.

Im August 2018 warf ein Unbekannter die Scheibe einer Glastür an der Rückseite eines Reha-Zentrums in der Hausener Straße ein. Offenbar wurde er gestört, denn er flüchtete, ohne ins Gebäude gelangt zu sein. Am Tatort konnte trotzdem eine DNA-Spur gesichert und zum Abgleich eingeschickt werden. Nun hat sich ergeben, dass es die DNA-Spur eines 28-Jährigen ist, der damals noch in Brackenheim wohnte. Inzwischen ist er weggezogen. 

Es konnte ermittelt werden, dass der Mann zwei Tage nach diesem Einbruchsversuch dringend verdächtig war, in einer Brackenheimer Gaststätte einen Bedienungsgeldbeutel gestohlen zu haben. Er wurde von der Überwachungskamera aufgenommen.

Zur Vernehmung mussten die Ermittler damals allerdings in eine Haftanstalt fahren, denn er wurde kurz nach der Tat aus anderen Gründen in diese eingeliefert.