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Rote Armee Fraktion
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Prozess gegen Daniela Klette beginnt – wie sich die RAF über Jahrzehnte entwickelte

  
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Die Rote Armee Fraktion entstand um das Jahr 1970. Mit Daniela Klette steht eine frühere RAF-Terroristin ab März vor Gericht. Die Gruppierung überzog die Gesellschaft mit Gewalt. 

Bis heute ist unklar, wer den Mercedes des Deutsche-Bank-Chefs Herrhausen 1989 sprengte und den Bankmanager dabei tötete. Die RAF übernahm die Verantwortung für die Tat.
Bis heute ist unklar, wer den Mercedes des Deutsche-Bank-Chefs Herrhausen 1989 sprengte und den Bankmanager dabei tötete. Die RAF übernahm die Verantwortung für die Tat.  Foto: Kai-Uwe Wärner

Mit Daniela Klette hat die Polizei im Februar 2024 nach Jahrzehnten wieder ein mutmaßliches Mitglied der ehemaligen RAF gefasst. Die Rote Armee Fraktion entstand um das Jahr 1970, nachdem Andreas Baader und Gudrun Ensslin in Hessen in Haft saßen, die profilierte linke Journalistin Ulrike Meinhof kennenlernten und Baaders Anwalt Horst Mahler begann, die Gruppe zu formieren. Es sollten Jahrzehnte der Gewalt folgen mit Banküberfällen, Bombenanschlägen, mit Hungerstreiks, einem Mammutprozess in Stammheim und mit vielen Toten.

Terroristische Gewalt durch RAF – Prozess gegen Daniela Klatte startet

Die RAF eskalierte die Gewalt vom ersten Tag an, als die noch namenlose Gruppe Andreas Baader am 14. Mai 1970 in Berlin aus der Haft befreite, für die Polizei die Geburtsstunde der Baader-Meinhof-Gruppe. Diese Gruppe sollte das Land spalten, die Regierenden in Krisen stürzen und erst 1998 einsehen, dass der Kampf vergebens und sinnlos war.

Ende März startet der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Klette. Doch woher stammte die RAF und wie hat sich die Gruppierung entwickelt? Ein Überblick findet sich unten, angesichts der Komplexität des Themas und der vielen beteiligten Personen sind Lücken unvermeidlich.

 

                                                                                                                                                                     

 

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