Meinung
Lesezeichen setzen Merken

Fazit zum Auftreten der DFB-Frauen: Das war mitreißend

Deutschlands Fußballfrauen geben sich nicht nur sportlich auf hohem Niveau, findet unsere Autorin.

Stefanie Wahl
  |    | 
Lesezeit 1 Min
Final-Niederlage
Die DFB-Frauen ernten trotz der Final-Niederlage viel Lob.  Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Deutschlands Fußballfrauen sind Vizeeuropameister und gehören trotz der Final-Niederlage sportlich zu den Gewinnerinnen. Denn der Kader von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat bewiesen, dass er − wie die Engländerinnen, Französinnen und unter Wert geschlagenen Spanierinnen − kontinental oberstes Niveau geboten hat.

Während die Niederlande ihr Können nicht gezeigt, Dänemark, Italien und Norwegen schlicht enttäuscht haben, ist die Vorrunde schon Beleg genug gewesen, dass dem Team auch künftig eine Menge zuzutrauen ist − weil die Qualität bei vielen jungen Spielerinnen entsprechend hoch ist.

Das Niveau ist allgemein gestiegen, da die fußballerische Ausbildung besser und die Athletik höher geworden ist. Technische Probleme in gegnerischen Drucksituationen sind seltener, dafür die spielerischen Lösungen wie bei einem aggressivem Angriffspressing überaus ansehnlich.

Die Frauen taugen zu Vorbildern. Sympathisch und bodenständig im Auftreten, sportlich leistungsstark. Wie Kapitänin Alexandra Popp stellvertretend zeigt. Sie besitzt die Mentalität, eine komplette Mannschaft mitzureißen. Ihr Verhalten ist ein Schlüssel für den Erfolg gewesen, hat sie doch vor der EM selbst die Rolle angenommen von der Bank aus fürs Team da zu sein. Und selbst im Finale versucht sie noch ihren Part als Motivatorin und Trösterin zu übernehmen. Nicht zuletzt, weil Voss-Tecklenburg nie an ihr gezweifelt, sondern sie gestärkt hat.

Mehr zum Thema

Kommentar hinzufügen
Kommentar hinzufügen
Kommentare werden geladen
  Nach oben