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Falsche Strategie bei kostenpflichtigen Tests

Wer sich freiwillig testen lassen möchte, sollte nicht zahlen müssen, findet unsere Autorin.

Stefanie Jani
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Lesezeit 1 Min
Coronavirus - Testung in Seniorenbetreuungseinrichtung
Eine Krankenschwester eines mobilen Test-Teams steckt während einer Corona-Testung ein Teststäbchen in die Flüssigkeit eines Schnelltests.  Foto: Jens Kalaene (dpa-Zentralbidl)

Die Ansage ist klar: Wer Symptome hat, sollte sich vorsorglich testen lassen, nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz anderer. Wer umsichtig sein will und verantwortungsbewusst einen Test machen möchte, wird scheinbar bestraft. Ein Test kostet jedes Mal drei Euro. Bei ohnehin steigenden Lebenskosten werden sich viele überlegen, ob das wirklich sein muss. Darüber hinaus werden die Testzentren mit immer mehr bürokratischen Hürden in die Knie gezwungen, und die Mitarbeiter dort sind die Buhmänner, die den Unmut aushalten müssen.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist das die falsche Strategie, um in den Corona-Spätsommer, geschweige denn in den Herbst zu gehen. Spätestens nach den Sommerferien sollte es wieder kostenlose Tests geben. Hoffentlich besinnen sich die Verantwortlichen dieses Mal rechtzeitig und nicht wie so oft zu spät in der Pandemie.

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