Meinung
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Es ist Zeit, entschlossener zu handeln, denn der Klimawandel bedroht unsere Existenz

Der Klimawandel wird unsere Art zu leben und zu wohnen radikal verändern. Deshalb müssen alle Ebenen jetzt mit anpacken, umdenken und sich ebenfalls radikal verändern, findet unsere Autorin. Zum Beispiel beim Bauen heißt das: weg von Flächenversiegelung und Betonbau.

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Stadtbäume im Hitzestress
Platanen sind zwar robuste Arten, aber dennoch setzten ihnen Hitze und Wassermangel zu - wie hier an der Heilbronner Südstraße. Foto: Guido Sawatzki

Die Menschheit ist auf dem besten Weg, sich selbst auszulöschen. Langsam und schleichend zwar, aber mit einer gruselig hohen Wahrscheinlichkeit. Jahrzehnte der Vorwarnungen wurden ignoriert. Jetzt zeigen sich die Folgen des Klimawandels immer deutlicher.

Wann kommen notwendige Veränderungen?

Umso drängender stellt sich die Frage, wann die globale Gemeinschaft, die deutsche Regierung, Länder, Kommunen und Städte endlich reagieren und radikale Veränderungen vornehmen. Die Bundesregierung hat mit dem Sofortprogramm zum Klimaschutz im Gebäudesektor wichtige Punkte angestoßen. Doch wir müssen schneller handeln, das System auch grundsätzlich infrage stellen. Bestimmte Bauweisen und expansive Wohnungsbaupolitik sind mit einer lebenswerten Zukunft schlicht nicht vereinbar.

Auf Bundesebene geht auch finanziell noch mehr. Auf den Krieg in der Ukraine hat die Regierung sofort reagiert und die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro unterstützt. 100 Milliarden, weil man bemerkt hat, wie schlecht man auf den schlimmsten Fall vorbereitet ist. Wann merken wir endlich, was für eine fundamentale existentielle Bedrohung der Klimawandel ist? Wie viele Hitzetote und Naturkatastrophen muss es noch geben, bis ein Sondervermögen für den Klimaschutz beschlossen wird?

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