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Wassermangel: Die Landwirtschaft muss sich an die Bedingungen anpassen

Der Klimawandel ist auch bei uns angekommen. Für Landwirte bedeutet das, aktiv zu werden und sich zu verändern, meint unsere Autorin.

Elfi Hofmann
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Lesezeit 1 Min

Auch wenn wir uns vorerst keine Gedanken über die Trinkwasserversorgung in der Region machen müssen: Es regnet auch in diesem Sommer viel zu selten. Die Böden sind ausgetrocknet, die Rasenflächen gelb.

Auch wenn es diese Woche etwas Niederschlag gegeben hat, ist das doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein - im wahrsten Sinne des Wortes. Das Landratsamt Heilbronn könnte deshalb bald wieder die Wasserentnahme einschränken. Für Landwirte wäre das natürlich eine mittlere Katastrophe. Die daraus entstehenden Ernteausfälle würden wiederum zu hohen Preisen führen. Für Verbraucher zusätzlich zu der Inflation eine weitere Belastung, die sich immer weniger leisten können. Letztlich ist all das eine Konsequenz des Klimawandels, der nicht mehr nur Tausende Kilometer weit weg in Indien oder Afrika zu spüren ist.

So hart es klingt: Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass die hohen Temperaturen sowie die Trockenheit zunehmen. Die Landwirtschaft muss sich anpassen und aktiv werden, anstatt abzuwarten. Möglichkeiten gibt es bereits, beispielsweise die Tröpfchenbewässerung, die bis zu 50 Prozent Wasser einspart. Die Baden-Württemberger rühmen sich oft ihrer innovativen Vergangenheit: Das erste Auto wurde hier gebaut, die erste E-Mail von hier verschickt. Sogar die Seifenblasen kommen aus The Länd. Zeit, wieder kreativ zu werden.

 

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