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Was der Stimm-O-Mat leisten kann - und was nicht

238 Kandidaten beziehen im Stimm-O-Mat Stellung. Die Thesen über Heilbronn sind mit einem einfachen Ja oder Nein nicht hinreichend beantwortet, aber sie geben einen Überblick über die Themen und Kandidaten.

Von Christian Gleichauf
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Stimm-O-Mat

 

Der Versuch, die Komplexität einer Stadt in 24 Thesen zu verpacken, müsste scheitern. Deshalb war dies auch nicht das Ansinnen unserer Redaktion. Vielmehr sollten Impulse gesetzt werden, wo die Reise in Heilbronn hingehen soll. Soll die Stadt etwa Millionenbeträge einsetzen, um die Menschen bei der Mobilität zum Umdenken zu bewegen? Oder braucht es umgekehrt mehr Anstrengungen, um den Verkehr am Laufen zu halten?

Dass solche Fragen mit Ja oder Nein kaum hinlänglich zu beantworten sind, versteht sich von selbst. Bewusst vermieden wurden aber allseits beliebte Politiker-Aussagen wie wie: Heilbronn soll mehr für den Klimaschutz tun. Wer wollte da widersprechen?

Wie die Ergebnisse zu verstehen sind

Entsprechend sind die Ergebnisse des Stimm-O-Mat richtig zu deuten: Hohe Übereinstimmung mit einem Kandidaten bei den Antworten bedeutet nicht automatisch, dass man inhaltlich auf einer Linie liegt. Manches Argument widerspricht sogar der vermeintlichen Stoßrichtung der Antwort. Aber so ist Politik.

Doch wo man früher vor einem unüberwindbaren Berg von Bewerbern stand, hat man jetzt eine überschaubare Vorauswahl, um Begründungen zu durchforsten und ein Gefühl für die Kandidaten und die Haltung ihrer Parteien zu bekommen. 

Man kann es aber nicht dick genug unterstreichen: Der Stimm-O-Mat ist ein Tool, um sich mit Themen und Kandidaten zu beschäftigen. Seine Ergebnisse sind keine Wahlempfehlung. 

>>> Hier geht's zum Stimm-O-Mat


Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Melden Sie sich gerne mit einer Mail an stimmomat@stimme.de.

 

 

 

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